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Die Seele Spiritualit├Ąt Allgemein

Wieviel Leben passt in einen Tag?

Zum letzten Tag in diesem Jahr noch einmal ein paar Gedanken von mir ­čÖé
Ich w├╝nsche euch allen einen guten Rutsch und einen tollen Start in das neue Jahr!
Liebe Gr├╝├če
Eure Angelika

In der schnelllebigen, modernen Zeit fliegen die Stunden und Tage wie Schatten vorbei und verschwinden im Nichts.
Die F├╝lle der Ereignisse eines Tages lassen sich an manchen Abenden kaum noch nachvollziehen. Der Mensch packt sich heute seine Tage derma├čen mit Aktivit├Ąt zu, dass kaum Zeit f├╝r die einsame Verbindung zu seinen Gedanken bleibt.
Oft sieht es sogar wie eine Flucht vor den eigenen Gedanken aus.

Ich versuche selbst vor dieser Entwicklung so gut es geht zu fliehen und schaffe mir so oft es geht Freir├Ąume, um die Ruhe meines eigenen Inneren ÔÇ×zu HauseÔÇť zu finden.
An besonderen Orten suche ich nach keltisch-druidischer Tradition, die alte, tiefe Verbindung zwischen dem Haus der eigenen Gedankenwelt und der Natur aus der wir stammen, um Kraft f├╝r die n├Ąchsten Pr├╝fungen des Lebens zu finden.
Leider hat der Mensch verlernt, diese ├╝berhaupt wahrzunehmen und was noch schlimmer ist, er f├╝hlt sich mit ihr nicht mehr verbunden.

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Ja, dass war tats├Ąchlich einmal anders. Es gab Zeiten, in denen der Mensch mit der Natur und ihren Gesetzen lebte. All sein Wissen, all seine Weisheit und all seine Philosophien stammten aus ihr.
Der Mensch lebte bar jeder Modernit├Ąt, die unser heutiges Leben bestimmt, in Einklang mit der Natur, die ihn vor langer Zeit zum Leben erweckte.
Diese Natur bot ihm das Leben, gab ihm Schutz, gew├Ąhrte ihm treue Verbundenheit und Zugeh├Ârigkeit zum ewigen Kreislauf des Lebens.

Die druidische Tradition suchte Kraft und Ruhe in der Einsamkeit und Verbundenheit der Gedanken. Diese Ruhe fand er in der Abgeschiedenheit, in der Umarmung seiner Mutter Natur.

Der moderne Mensch hat sich selbst zum Waisenkind gemacht.
Beim Versuch sich selbst zur Krone der Sch├Âpfung zu erheben, verlor er den Kontakt zur m├╝tterlichen Hand.
Das Streben nach Geltung, Macht und Besitz entfremden ihn in seiner Zugeh├Ârigkeit zum Leben. Wie ein entfremdetes Tier, dass seine Heimat, den Wald verlie├č.
Doch seine Heimat verlassen, hei├čt ein St├╝ck seiner inneren Geborgenheit zu verschenken.

Tiere, die den Schutz der Gemeinschaft und die Sicherheit der Heimat aufgeben, haben keinen langen Weg mehr vor sich. Entfremdung und Heimatlosigkeit, das Ausrei├čen der Wurzeln aus der Erde des Lebens, bedeuten einen langsamen, schleichenden Tod.

Der Versuch eine sehr alte Eiche aus ihrem Mutterboden zu rei├čen, sie ihrer nat├╝rlichen Umgebung berauben und woanders einzupflanzen, w├╝rde unweigerlich ihr Leben kosten.
Heimatboden verbindet mit dem Leben, denn Heimatboden beinhaltet alle Gedanken und Erinnerungen unendlicher Zeit. Heimatboden war vor dem Menschen.
Heimatboden ist Verbindung zur ewigen Vergangenheit.

Der moderne Mensch hat nicht nur die Verbindung zur eigenen Vergangenheit verloren.
Seine Augen sind verschlossen, kein Blick geht zur├╝ck an die alte Mutter Heimat, der Mutter, die ihm das Dasein erm├Âglichte. Der Mutter Natur ÔÇô die den Menschen, als Fluchttier vor der eigenen Heimat, immer noch still und uneigenn├╝tzig ern├Ąhrt und besch├╝tzt.
Die Natur braucht den Menschen nicht, sie ist das Leben selbst. Der Mensch ist lediglich eine von vielen Daseinsformen, mehr nicht.

Aber er ist die einzige Daseinsform, die sich aus rein niederen und egoistischen Gr├╝nden ├╝ber andere hinwegsetzt.

Die kranke Eigenart des modernen Menschen sich ├╝ber andere hervorheben zu m├╝ssen, hat ihn zum Taubstummen seiner eigenen Gedankenwelt gemacht.
Absolute Ruhe bedeutet, seinen Erinnerungen, Gedanken und der ÔÇ×inneren StimmeÔÇť namens Intuition freien Lauf zu lassen.
Absolute Ruhe bedeutet, in Konsens zu treten mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und mit ihr im Moment des Gedankens zu verschmelzen.

Doch dies bedeutet auch, kritische R├╝cksprache mit sich und seinem Leben zu halten
Im unruhigen, lauten Leben des modernen Menschen findet diese R├╝cksprache nicht mehr statt.
Das Leben verl├Ąuft in recht oberfl├Ąchlichen, menschenfeindlichen Bahnen.
Erfolg und der erste oder der beste sein und am meisten zu besitzen.
Dieses Lebensmotto manifestiert sich durch das ganze moderne Leben des ÔÇ×besonderen TieresÔÇť Mensch.
Durch widrige Umst├Ąnde fehlgeleitete Existenzen, die keine M├Âglichkeit sehen, dass moderne Lebensmotto im vorgemachten Sinne zu f├╝hren, werden zu Au├čenseitern der modernen Gesellschaft, ohne M├Âglichkeit der Wiedereinb├╝rgerung.

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Gro├če Philosophen redeten sich schon die K├Âpfe hei├č und suchten nach dem Sinn des Lebens.

Macht es nicht einen tiefen Sinn, seinen ganz pers├Ânlichen Platz im Gef├╝ge des Lebens zu erkennen und zu verstehen? Ist es nicht Sinn zu erkennen, dass wir, jeder einzelne f├╝r sich, ein R├Ądchen am gro├čen Wagen aller da gewesenen Ereignisse sind?
Macht es vielleicht Sinn, nach der Erkenntnis zu suchen, dass jegliches Handeln und jegliche Aktionen unsererseits, Auswirkungen auf das gesamte Leben eines anderen haben?

Macht es Sinn zu erkennen, dass das jegliches Leben wie ein in sich verwobenes, geflochtenes Knotenmuster mit dem anderen verbunden ist?

Macht es Sinn, am Ende seines jetzigen Lebens festzustellen, dass trotz all der irdischen Besitzt├╝mer eine gro├če Leere in den vergangenen Jahren, der st├Ąndige Begleiter war?
Ist es der Sinn des Lebens festzustellen, dass man weder Macht, noch Besitz, noch Reichtum mit auf den ÔÇ×neuen WegÔÇť nehmen kann?
Ist es der Sinn des Lebens, der uns am Ende erkennen l├Ąsst, ein wichtiger Teil im gro├čen Ablauf des Lebens zu sein? Wieder eins zu sein mit der Natur, aus der wir kamen.

Jeder Strauch, der in der Sonne vertrocknet und zu Humus zerf├Ąllt, wird wieder Eins mit der Mutter Natur, der Erde aus der er stammt. Die Erde ist die urspr├╝ngliche Heimat allen Lebens.
Auf ihr w├Ąchst, aus dem Humus des Strauches, eine neue Pflanze, deren Bl├╝ten Nahrung f├╝r Insekten bedeutet und deren Bl├Ątter den Schutz f├╝r andere Lebewesen liefern.
Irgendwann vertrocknet auch diese Pflanze in der sengenden Mittagssonne und wird zum N├Ąhrboden f├╝r neues Leben.

Jedes Blatt, das im Herbst von einem Baum f├Ąllt und ein anderes ber├╝hrt, wei├č, dass es den Weg des anderen Blattes unwiederbringlich ver├Ąndert hat. Das am Boden liegende Blatt wei├č, dass ohne diese Ber├╝hrung, der Weg von unz├Ąhligen anderen Bl├Ąttern v├Âllig anders verlaufen w├Ąre. Ohne seine Ber├╝hrung w├Ąren vielleicht einige andere Bl├Ątter im rei├čenden Fluss gelandet.
So liegt dieses Blatt und wird wieder Eins mit der Erde aus der es kam, in der Erkenntnis, einen Platz in der gro├čen Heimat der Mutter Natur zu haben.

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  • Von Angelika

    Hallo liebe Leser, ich bin Angelika und freue mich, dass du den Weg auf meine Webseite gefunden hast. Schon seit meiner fr├╝hesten Kindheit interessiere ich mich f├╝r das Spirituelle und das Paranormale. Egal ob Astralreisen, Runen oder Heilen mit Zahlen - ich bin sehr neugierig und offen und probiere gern Neues aus. So, nun w├╝nsche ich dir aber viel Spa├č auf meinem Blog! :) Liebe Gr├╝├če Deine Angelika

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