Astralreisen lernen - meine Erfahrungen
Die Prophezeiungen Edgar Cayce
Edgar Cayce im Oktober 1910, als sein Foto auf der Titelseite der New York Times war.

Die Prophezeiungen Edgar Cayce

Ich finde, Edgar Cayce war eine sehr interessante Persönlichkeit, von der man einmal gehört haben sollte. Aus diesem Grund widme ich ihm hier einen Beitrag 🙂

Edgar Cayce im Oktober 1910, als sein Foto auf der Titelseite der New York Times war.
Edgar Cayce im Oktober 1910, als sein Foto auf der Titelseite der New York Times war.

Edgar Cayce ist der populärste Prophet der Neuzeit. Neben besonderen Meditationstechniken lehrte Cayce insbesondere das Öffnen göttlicher Einflüsse. In seinen Bänden The Search For God (Die Suche Nach Gott) schrieb er: „Durch unsere Gebete sprechen wir zu Gott. In der Meditation spricht Gott zu uns.“ Cayces Konzept der Meditation enthielt einige Aspekte aus dem Hinduismus und dem Buddhismus, ähnelte aber mehr den christlichen Versionen der Neugeist-Bewegung.
Er lebte von 1877 (18. März, Kentucky) bis 1945 (3. Januar, Virginia Beach ) in den USA und ist vor allem für seine detaillierten Aussagen über den versunkenen Kontinent Atlantis bekannt (seine Publikationen in englischer Sprache umfassen 300 Bände).Außerdem beschäftigte er sich mit Astrologie und übernatürlichen Phänomenen wie Reinkarnation. Edgar Cayce 1910 – Seiner Ansicht nach war Atlantis der erste Ort der Erde, wo „der geistige Mensch zum physischen Menschen wurde“. Zum beispiel auf Atlantis herrschte ein enormer technologischer Standard, sodass damals bereits Fernseher, Atomenergie und Laser existierten. Dabei muss man im Hinterkopf behalten, dass der Kontinent schon 10 000 v. Chr. im Meer versunken sein soll. Interessant dass durch die Verbindung seiner Theorien kam er zu der These, dass alle jetzigen Bewohner der Erde in einem früheren Leben schon einmal auf Atlantis gelebt hatten. Cayce war der festen Überzeugung, dass Atlantis wieder auftauchen wird.Cayce, ein Mann ohne höhere Schulbildung und beso3ndere Leseambitionen, machte detaillierte Aussagen über die persönliche Vergangenheit einzelner Menschen und deren Karma, über weit zurückliegende Zeiten, über Atlantis, die ägyptische Pyramidenkultur sowie über die unmittelbare Zukunft bis zum Jahre 2000. Vielen Menschen konnte er helfen, ohne sie je gesehen zu haben. Viele kennen seine medialen Fähigkeiten, wenige jedoch den Menschen, der die Fähigkeit besaß, sich in das Unterbewusstsein anderer einzuschalten und die Akasha-Chronik, „das ewige göttliche Gedächtnis“, zu lesen.

Biografie

Edgar Cayce er arbeitete anfangs als Buchhändler und Fotograf. Am Beginn von Edgar Cayces Karriere als Medium ging es ausschließlich um Fragen zu Gesundheit und Krankheit (später bezog er Antworten auf Fragen nach früheren Leben und Karma mit ein). Cayce wollte mit seinen Antworten nach eigener Aussage den Ratsuchenden helfen, ein „besseres Leben“ zu führen. Außerdem rief er dazu auf, seine Aussagen zu prüfen, statt sie als unumstößliche Wahrheit anzusehen. Cayce wurden von seinen Anhängern auch die Fähigkeiten des Wahrsagens, der Kontaktaufnahme mit Verstorbenen und des Aurasehens zugeschrieben.

Aber die prophetische Laufbahn des Edgar Cayce begann, als er an einer schweren Stimmbanderkrankung litt und sich selbst in einen hypnotischen Schlaf versetzte, in dem er das Heilmittel, welches ihn schließlich kurierte, erkannte. Mit dieser Methode heilte er weiter, nicht nur seinen beinahe erblindeten Sohn, sondern auch Fremde, die seine Hilfe suchten. Edgar Cayce wollte schon in jungen Jahren „helfen“. Edgar Cayce wurde zu Lebzeiten als „Prophet“, als Mystiker, Seher und hellsichtig bezeichnet. Edgar Cayce war von Jugend auf ein sehr gläubiger Mensch. Seine Kundschaft nannte ihm den Namen, Ort und Geburtsdatum eines Kranken.
Er legte sich sodann auf ein Sofa, brachte sich selbst in Trance und begann mit Äußerungen, die angeblich die Krankheit und ihre Ursachen exakt und oft überraschend darstellte und dann die Möglichkeiten zur Heilung angab. Eine Gehilfin notierte alles, was er unter Trance äußerte. Verstarb der Hilfesuchende während der Trancesitzung, so äußerte Edgar Cayce angeblich in dem Moment seines Todes: „Ich sehe ihn nicht mehr, er ist weg“.

1934 machte Cayce eine Reihe von Vorhersagen, die vor Ende des Jahrhunderts eintreten sollten, so z.B. die Verlagerung der Erdachse, das Auftauchen neuer Landmassen, Vulkanausbrüche, globale Erwärmung und die Auslöschung New Yorks. Befürworter seiner Theorien betonen das Eintreffen vieler seiner Prophezeiungen sowie die hohe Wahrscheinlichkeit jener, die noch nicht eingetreten sind. Unter anderem sagte er auch die Naziherrschaft und den Holocaust sowie das Ende des Kommunismus und das Wiederaufsteigen Russlands voraus. Nicht lange vor dem Black Friday 1929 prophezeite er außerdem einen großen Börsenkrach. Auf der anderen Seite sollte nach Cayce der dritte Weltkrieg bereits 1999 ausgebrochen sein, worauf ein neues Zeitalter, die Wiederkunft Christi und das Erscheinen von Atlantis folgen sollten.

Cayce sagte voraus, dass die Zeit kommen würde, in der sich alle Menschen ihrer Verantwortung zueinander bewusst würden. Dies würde zu einer Änderung in den Ansichten der Menschheit führen. Auf dem Höhepunkt des zweiten Weltkrieges sah er die Möglichkeit einer vereinten Welt und einen erneuerten Sinn für Spiritualität auf dem ganzen Planeten. Als er 1944 gefragt wurde, welcher religiöse Gedanke die Welt zum höchstmöglichen Grad von spiritueller Erleuchtung und Verständnis führen würde, antwortete er einfach: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und deinen Nachbarn wie dich selbst!“

Edgar Cayce begab sich innerhalb von 43 Jahren zwischen 1901 und 1944 schätzungsweise rund 25.000 bis 30.000 mal in Trance; seine Antworten nannte er readings (Lesungen).
Cayce gab an, sich nach einer Trancesitzung nicht mehr an das erinnern zu können, was er gesagt habe. Er erhalte die Informationen über das Unbewusste, das seinem Bewusstsein nicht zugänglich sei. Bis 1923 wurden die meisten Antworten nicht aufgezeichnet. Derzeit sind rund 14.000 readings verfügbar.

 

Prophezeiungen Edgar Cayce (1877-1945)

Während der Trance begann Cayces Geist esoterische Themen zu erläutern, wie Reinkarnation, Atlantis, Altes Ägypten und Prophezeiungen über Erdveränderungen sowie allgemeine Umbildungen, die im letzten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts stattfinden.

Was ist die Bedeutung des Lebens? fragte ihn ein Klient. Was ist die wahre Natur des Menschen? Welche Bedeutung haben Geburt und Tod? Warum sind wir hier? Cayce, dessen Erklärungen und Vorausschauungen aufgeschrieben wurden, während er schlief, gab viele Antworten. Bei seinem Tod am 3. 1. 1945 in Virginia Beach hinterließ Edgar Cayce weit mehr als 14 000 dokumentierte stenographische Aufzeichnungen der telepathisch-hellseherischen Aussagen, die er im Laufe von 43 Jahren an über 6 000 verschiedene Menschen weitergegeben hatte. Edgar Cayce prophezeite, daß die großen Seen sich in der Zukunft in den Golf von Mexiko ergießen würden und daß uraltes Wissen entdeckt werden würde, wenn die Völker eine angemessene Stufe des Bewußtsein erreicht hätten. Die drei Lagerplätze dieses Wissen sind Ägypten, das Bimini-Gebiet und Yucatan.

„Die Erde wird im westlichen Teil von Amerika aufbrechen. Der größte Teil Japans verschwindet im Meer. Der obere Teil von Europa ändert sich in einem kurzen Augenblick. Land wird erscheinen vor der Ostküste von Amerika. Wenn das erste Aufbrechen in der Südsee oder im Mittelmeerraum und der Ätna-Region erscheint, als Sinken und Aufsteigen von meist gegenüberliegendem Gleichen, wissen wir, es hat begonnen.“

„Es gibt größere Aktivitäten beim Vesuv oder Pelee (Karibik), dann an der Südküste von Kalifornien und in den Gebieten zwischen Salzsee (Utah) und dem Südteil von Nevada, wir können erwarten, daß innerhalb von drei Monaten gleichzeitig Überschwemmungen und Erdbeben erfolgen. Aber das wird mehr in der südlichen als in der nordlichen Hemisphäre passieren.“

„Es wird Umwälzungen in der Arktis und in der Antarktis geben aufgrund von Vulkanausbrüchen in Tropengebieten, und es wird zu Polverschiebungen kommen – so daß dort, wo es jetzt kalt oder gemäßigt ist, es dann tropisch wird und Moose und Farne wachsen werden.“

„Aufgrund der Beschaffenheit der Geographie der Welt, des Landes, kommen die Verschiebungen allmählich. Kein Wunder, denn das Wesen fühlt das Bedürfnis der Notwendigkeit für Verschiebungen im Innern. Deshalb werden viele Teile sowohl der Ostküste, sowie der Westküste, als auch der zentralen Teile der USA zerstört. In den nächsten Jahren wird Land sowohl im Atlantik, als auch im Pazifik erscheinen. Und was jetzt die Küstenlinien vieler Länder sind, werden dann Betten der Ozeane sein. Sogar viele Schlachtfelder der Gegenwart werden Ozeane sein, werden Meere sein, Buchten; Länder, auf die die Neue Weltordnung übertragen werden, werden ihren Handel miteinander führen.“

„Teile der jetzigen Ostküste von New York, oder New York City selbst, werden größtenteils verschwinden. Das wird aber erst in einer anderen Generation sein. Auch die südlichen Teile von Carolina und Georgia werden verschwinden. Das wird viel eher geschehen. Die Wasser der Seen werden sich in den Golf ergießen, nicht über den St.-Lorenz-Strom. Es wäre gut, wenn dieser Wasserweg vorbereitet werden würde, aber nicht zu dem Zweck, den man gegenwärtig verfolgt. Sicheres Land wird Ohio, Indiana und Illinois sein, aber auch große Teile Südkanadas und Ostkanadas; während das westliche Land größtenteils zerstört wird, natürlich auch viel in anderen Ländern.“

Im Alter von einundzwanzig Jahren litt Edgar Cayce an einer Kehlkopfentzündung. Als nach einem Jahr keine Behandlung half und Cayce an den Folgen der Entzündung seine Stimme verlor, nahm er letztlich die Hilfe eines Hypnotiseurs an. Die Hypnose wirkte zunächst nur eingeschränkt bessernd auf die Entzündung: In ihr konnte Cayce sprechen, aber nicht mehr, nachdem sie aufgelöst wurde. In einer späteren Hypnose erwies sich aber diese Einschränkung als hilfreich: Cayce sprach darin über die Ursache der Entzündung und wie sie zu behandeln sei. Es war Edgar Cayces erstes Reading.
Infolge seiner Heilung sprach Cayce in einer weiteren Hypnose über den Gesundheitszustand des Hypnotiseurs, der ihn wegen seiner Magenbeschwerden darum bat. Die Behandlungen, die Cayce darin empfahl und die zu seiner Gesundheit führten, zeigten erstmals, dass seine Wahrnehmung sich nicht auf ihn selbst beschränkte. Später war es ihm möglich den Schlaf ohne die Hilfe eines Hypnotiseurs einzuleiten, der ihm den Beinamen schlafender Prophet gab. Erst von 1923 an, etwa zwanzig Jahre nach seinem ersten Reading, sprach Cayce auch zu anderen Themen als zur Gesundheit. Von den 14306 Readings, die zwischen 1901 und 1944 stenographisch mitgeschrieben wurden, sind etwa 9000 zur Gesundheit. Die Auszüge, die hier gewählt wurden, können vielleicht mit Readings zur Ethik überschrieben werden.Denn jede Seele, jede Wesenheit, trifft ständig auf sich selbst. Und wenn es doch jede Seele begreifen könnte, dass jene Schwierigkeiten, die oftmals anderen zugeschoben werden, zum größten Teil selbst verursacht sind! Wisse, dass du dir in diesen selbst begegnest.Es ist lediglich das Selbst, dem wir in unseren Beziehungen begegnen, so dass wir an uns selbst arbeiten, nicht an einer zwischen uns bestehenden karmischen Schuld, sondern an einer karmischen Schuld des Selbst, die durch die gegenwärtig existierenden Verbindungen und Beziehungen aufgearbeitet werden kann.Es gibt keine zufälligen Begegnungen oder Verbindungen, sondern stets hat sie einen Grund oder eine Bedeutung für die Entwicklung der Wesenheit oder Seele.

Denn es ist das Ich, dem man begegnen muß. Und was ihr sät – geistig, spirituell, physisch -, das werdet ihr schließlich ernten.

Der Same, den ihr sät, wird zum Ich.

Was man ständig denkt, das wird man.

Was dich am anderen am meisten stört, findest du in dir selbst. Warum sonst sollte es dich bekümmern?

Alles, was wir vom Himmel und der Hölle wissen, liegt in uns selbst. Alles, was wir von Gott wissen, liegt in uns selbst. Verwerfen wir andere also nicht und urteilen wir nicht über sie.

Das Himmelreich befindet sich im Inneren! Das Reich Gottes ist außerhalb, doch wird es dadurch manifestiert, wie es sich auf dich auswirkt – durch die Art und Weise, wie du deinen Mitmenschen Tag für Tag den Gedanken von diesem Licht, das im Inneren entsteht, nahebringst.

Erwarte keine Ergebnisse innerhalb eines Tages, auch nicht binnen einer Woche. Menschen säen nicht an einem Tag und ernten nicht binnen einer Woche. Sie ernten das, was sie gesät haben, zu Zeiten, da das, was gesät wurde, reif ist. Denn was du gesät hast, wirst du ernten.

Alle Gebete werden erhört. Aber sage Gott nicht, auf welche Weise er antworten soll. Bekunde Ihm deine Wünsche, und verhalte dich dann so, als ob du von Ihm ein Antwort erwarten würdest.

Versinke nicht in Selbstmitleid, sondern erweise Gott die Ehre, so dass Er dir Gelegenheit gibt, auf dich selbst zu treffen und Seine Liebe, Seine Vergebung zu erkennen, die auf Erden manifestiert sind.

Erlaube dir nicht, dich selbst zu bedauern oder zu verdammen. Lebe und handle stets so, dass es das Beste bringen soll; und stelle Ihm die Folgen anheim, der alle guten und vollkommenen Gaben schenkt.

In der Suche nach Wissen um jene Gelegenheit, die jedem in der Gegenwart gegeben wird, ist es eine Sache, so zu leben, dass einem anderen das gegeben wird, was ihm seine Gelegenheit eröffnet, und es bedeutet für das Selbst, die Gelegenheit der eigenen Entwicklung des Selbst zu erkennen und zu nutzen.

Wisse, dass jeder Tag eine Möglichkeit und eine Erfahrung ist.

Betrachte keine Situation als verloren. Benutze vielmehr jede als Sprungbrett, um eine Stufe höher zu kommen, und denke daran, dass Gott uns nicht über ein Maß herausfordert und auf die Probe stellt, wie wir hören und begreifen können, wenn wir nur gewillt sind, unseren Willen eins mit Seinem werden zu lassen.

Er hat nicht gewollt, dass auch nur irgendeine Seele untergehen soll, sondern hat mit jeder Versuchung Voraussetzungen geschaffen, unter denen jede Seele sich selbst kennenlernen kann.

Nutze das, was du weißt, zum Tun, und der Herr wird dir den nächsten Schritt weisen.

Ein Empfangen ohne Geben gibt es nicht; denn der, der Leben haben will, muß Leben geben, der, der Freude haben will, muß Freude in das Leben anderer bringen, der, der Friede und Harmonie haben will, muß in sich und in der Beziehung zu anderen Friede und Harmonie schaffen. Das ist das Gesetz, denn Gleiches bringt Gleiches hervor.

Denn nur was du gibst, ist dir zu eigen.

Wisse, dass jeder Zustand, den du vorfindest, im Augenblick der beste für dich ist. Denke nicht darüber nach, was hätte sein können. Vielmehr erhebe deine Gedanken, schau hinauf – jetzt und wo du bist.

Wisse dieses: dass jede Situation, in der du dich befindest, notwendig für deine Entwicklung ist. Eine Wesenheit muß seinen Mitmenschen Tag für Tag, in dieser oder jener Weise, mit Wort und Tat, in dem Sinne Hilfen zu geben bemüht sein, auch zu ihrer Selbstentwicklung beizutragen. Schritt für Schritt, Baustein auf Baustein, wird der ganze Bau errichtet. Durch seine Worte und täglichen kleinen Taten gibt ein Individuum seiner Einsicht Ausdruck und baut mit Sicherheit einen vollständigen Ausdruck seines Wissens, seiner latenten Fähigkeiten und seines wahren Daseinszweck auf. Wenn sich eine Wesenheit durch beständige Fortschritte hinsichtlich ihres Dienstes am Nächsten bemüht hat, werden ihr die notwendigen für die Änderung der Lage entscheidenden Umstände auf die Weise zugeführt, dass die Wesenheit den nächsten Schritt, die nächste Gelegenheit zu dieser Änderung plötzlich sehen wird. Baue deshalb mit den Mitteln, die dir zur Verfügung stehen, Stein auf Stein und Schicht auf Schicht auf. Sei dabei nicht hastig und nicht überängstlich; denn ist nicht das ganze Bauwerk seine Schöpfung?

Kritisiere nicht, wenn du nicht selbst kritisiert werden willst. Das Maß mit dem gemessen wird, mag nicht von genau der gleichen Art sein, aber du kannst nicht einmal schlecht denken über einen anderen, ohne sich selbst auf destruktive Weise zu beeinflussen. Denke Gutes über andere, und wenn du nichts Gutes über sie sprechen kannst, dann spreche überhaupt nicht – aber denke auch nicht. Versuche dich selbst an der Stelle des anderen zu sehen. Das wird die grundlegenden spirituellen Kräfte heranführen, die der bestimmende Einfluß im Leben einer jeden Seele sein müssen, wenn sie in Gnade, Wissen und Verständnis wachsen will – nicht nur in ihrer Beziehung zu Gott, ihrer Beziehung zum Nächsten, sondern auch in ihrer Beziehung im häuslichen und gesellschaftlichen Leben. Den wisset, dass der Herr, euer Gott, Eins ist. Und alles, was ihr vom Guten kennenlernen möget, muß zuerst in euch sein. Alles, was ihr von Gott kennenlernen wollt, muß durch euch manifestiert werden. Von Ihm zu hören, heißt nicht zu wissen. Anwenden und leben und wie Er zu sein – das ist Wissen!

Wissen und Erkenntnis soll man nicht wie einen Mantel anziehen, sondern es muß langsam in stetigem Wachstum in Richtung auf jenes Ideal erworben und angewandt werden, das man sich bestimmt und erwählt hat.

Haß, Feindseligkeit und unfreundliche Äußerungen rufen nicht nur im Körper Gifte hervor, sie schwächen und zerstören auch den Geist derjenigen, die ihnen nachgeben … und dann beginnt man sich zu fragen, warum einem dies oder jenes widerfährt.

Wie kannst du seinem Gebot folgen? Nicht durch gewaltige Taten voll Mut und Kühnheit, nicht durch Anhäufung von Wissen oder Macht, sondern nur durch einen sanften Geist … Willst du dich selbst von ihm absondern? Denn es gibt nichts auf der Erde, im Himmel oder in der Hölle, das dich von der Liebe Gottes, deinem Bruder, trennen kann, außer dir selbst.

Geduld ist weder eine passive noch eine negative Eigenschaft; sie ist eine konstruktive, positive und aktivierende Kraft. Denn wenn dir jemand einen Hieb auf die Wange gibt, rät Er, diese zurückzuziehen? Nein! Statt dessen sollst du die andere hinhalten. Sei aktiv in deiner Geduld; sei aktiv in deiner Beziehung zu deinen Mitmenschen. Dann beginne jetzt damit, die Saat des Geistes in deiner inneren Haltung aufgehen zu lassen, und die erste daraus erwachsende Tugend ist die Geduld. Denn in der Geduld besitzt du deine Seele. In der Geduld bemerkst du, dass der Körper einem Tempel, einer äußeren Erscheinung gleicht; dass der Geist und die Seele deine beständigen Inhalte sind. Denn jede Seele befindet sich auf dem Wege zur Entwicklung ihrer völligen Erkenntnis, mit ihrem Schöpfer in Beziehung zu stehen.

Reinkarnation

Cayce lehrte die Existenz von Reinkarnation und Karma. Cayce glaubte, dass unsere Seelen oder zumindest Ebenbilder unserer Seelen während ihrer diversen Inkarnationen Zeit auf anderen Planeten verbrachten. Dies nahm er als Begründung dafür, dass die Planeten und ihre Position bei der Geburt eines Menschen Einfluss auf diesen hätten. Außerdem war er der Ansicht, dass Menschen nie als Tiere wiedergeboren wurden bzw. werden, da Tiere laut ihm eher „Gruppenseelen“ als Individualität und Bewusstsein haben. Cayce entwickelte zudem eine sehr komplexe These über die Organisation zwischen Gott und den Seelen, um Grundbedürfnisse zu erfüllen, in Bezug auf Seelen, die durch die Materie überlistet und von dieser abhängig wurden, was nach Cayce für den Lebensraum der Seele nicht geplant war. Cayces Thesen beziehen wohl die theosophischen Lehren der spirituellen Evolution mit ein. Interessant, dass Cayce präsentierte Erzählungen von früheren Inkarnationen Jesu, die eine Figur aus Atlantis. Außerdem beschrieb er Jesus als einen Essener, der in seiner Jugend unter anderem auch nach Indien reiste, um die dortigen Religionen zu studieren.

In seinen Readings bekräftigte Cayce, dass Atlantis existierte. Er beschrieb es als einen großen Kontinent mit fortschrittlicher Technik, der von Flüchtlingen aus dem alten Ägypten bevölkert gewesen sei. Seine Beschreibung hat viel mit den Theorien von Ignatius Donnelly gemeinsam. Nach Cayce war die Gesellschaft von Atlantis in zwei Fraktionen geteilt. So gab es laut Cayce eine gute Fraktion namens Söhne der Gesetze des Einen (Sons of the Law of One) und eine böse Fraktion mit den Namen Söhne des Belial. Viele Menschen von heute seien Reinkarnationen von Seelen aus Atlantis. Außerdem predigte Cayce, dass es einen blauen Stein gäbe, der atlantischen Ursprungs und auf einer Insel in der Karibik zu finden sei. Dieser Stein soll nach Cayce auch heilende Kräfte besitzen. Kurios ist, dass 1974 tatsächlich ein meeresblauer Pektolith in der Dominikanischen Republik gefunden wurde, dem man heute in spirituellen Kreisen heilende Kräfte nachsagt. Außerdem erklärte Cayce, dass Atlantis drei große Zerstörungen erlitten habe, von der eine in der Mythologie erwähnt werde.
„Alle Seelen wurden am Anfang erschaffen und finden nun ihren Weg dahin zurück, von wo sie kamen.“ (Edgar Cayce)

Cayce glaubte, dass die Seelen mit dem Bewusstsein ihrer Einheit mit Gott geschaffen wurden. Die Erde samt ihrer bekannten Grenzen wurde seiner Meinung nach als ein Ort für angemessenes spirituelles Wachstum erschaffen.

Edgar Cayce über “Die Grosse Pyramide” Auszüge aus den Cayce Readings:

Die Grosse Pyramide ist eine steinerne Chronik der Geschichte und Entwicklung des Menschen, von der Zeit ihrer Erbauer bis zum Ende des gegenwärtigen Erdenzyklus im Jahre 1998. Ihre Aufzeichnungen sind sowohl in der Sprache der Mathematik, Geometrie und Astronomie geschrieben als auch in der Art der verwendeten Steine mit ihrer Symbolik. Am Ende des Zyklus wird es eine weitere Veränderung in der Position der Erde geben, wenn der Grosse Eingeweihte zurückkehrt, um die Prophezeiungen zu vollenden. Alle Veränderungen, die stattfanden und stattfinden werden, sind in den Gängen zwischen Basis und Spitze dargestellt. Sie sind bezeichnet durch die Lage der Steine, ihre Farbe und die Richtung, die die Krümmungen nehmen.

An einem Punkt der niedrigen Passage wird 1936 als ein Jahr der Wirren und des Tumults, der Kriege, Stürme und Revolten dargestellt, mündend in Massenunruhen. Nach 1956 folgt eine Zeit der Festigung, tritt die Welt in eine neue Periode ein – wie es in der Königskammer gezeigt ist, irgendwann zwischen 1938 und 1958. Diese Ära ist der Beginn von in vielerlei Hinsicht ungewöhnlichen Entwicklungen; sie endet im Jahr 1998.
Es wird eine Zeit der Vorbereitung auf das Kommen des Meisters sein. Es wird eine Zeit des spirituellen Wiedererwachens und der Erleuchtung sein, eine Zeit neuen Verstehens, neuen Lebens und neuen Glaubens. Es wird deutliche Fortschritte auf wissenschaftlichem Gebiet geben und neues Wissen über den Ausgleich der Schwerkraft, mit deren Hilfe die Pyramide selbst errichtet worden ist.

In der Grossen Pyramide wird die gegenwärtige Geschichte durch die niedrige Decke am Eingang jenes Ganges symbolisiert, die zur Königskammer führt. Dieser niedrige Gang oder diese Vertiefung zeigt eine absteigende Tendenz, was durch die Variationen der verwendeten Steine gezeigt wird.

Der leere Sarkophag in der Königskammer ist selbst ein Symbol für die Erleuchtung des Menschen hinsichtlich der Bedeutung des Todes – als ein Hinübergehen von einer Daseinsebene zu einer anderen. Die Länge, Breite, Höhe und die unterschiedlichen Richtungen der zahlreichen Schichten von Steinen in den Gängen und Kammern der Pyramide stellen präzise die hervorragenden Ereignisse in der spirituellen Entwicklung des Menschen auf der irdischen Ebene dar. Geburt und Tod des Jesus von Nazareth sind auf Jahr, Tag und Stunde genau in der Biegung der Passage dargestellt, die in die Königinnenkammer führt.

Angelika
Angelika
Hallo liebe Leser, ich bin Angelika und freue mich, dass du den Weg auf meine Webseite gefunden hast. Schon seit meiner frühesten Kindheit interessiere ich mich für das Spirituelle und das Paranormale. Egal ob Astralreisen, Runen oder Heilen mit Zahlen - ich bin sehr neugierig und offen und probiere gern Neues aus. So, nun wünsche ich dir aber viel Spaß auf meinem Blog! :) Liebe Grüße Deine Angelika

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