Die Runenschrift und die Runen Bedeutung

rune und ihre bedeutung
Angelika
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Hallo liebe Leser, ich bin Angelika und freue mich, dass du den Weg auf meine Webseite gefunden hast. Schon seit meiner frühesten Kindheit interessiere ich mich für das Spirituelle und das Paranormale. Egal ob Astralreisen, Runen oder Heilen mit Zahlen - ich bin sehr neugierig und offen und probiere gern Neues aus. So, nun wünsche ich dir aber viel Spaß auf meinem Blog! 🙂 Liebe Grüße Deine Angelika

Was beutet „Rune“?

Das Wort Rune bedeutet Geheimnis. Runen sind es Sinnbilder, Schriftzeichen, Energieträger, Lautwert, (Zauberzeichen). Ein Geheimnis bergen die Runen auf alle Fälle, manchmal sogar nicht nur eines, sondern ganz viele. In ihnen stecken die Geheimnisse des Werdens, des Seins und des Vergehens. Man kann sie als Zeichen für bestimmte Wesenheiten, Handlungen oder Lebensumstände betrachten, die als Sinnbilder für sich sprechen. Die Runen sind ein sehr altes Schriftsystem, welches eine Silben- und Lautschrift ist, aber keine Bilderschrift, wie zum Beispiel die ägyptischen Hieroglyphen.

Aber die Runen sind uns in heutiger Zeit zu einem Rätsel geworden und damit auch die wahre Bedeutung der Runen. Runen sind Bestandteile einer kosmischen Sprache, die uns ein inneres Wissen um das physische Universum und um uns selbst offenbaren können. Jedes Runenzeichen ist der Träger eines Energiepotentials, das der Materie vorausgeht.

Interessant, dass Vieles deutet darauf hin, dass die Runen das älteste System zur Übermittlung von Botschaften und zur Darstellung von Ideen sind. Es gibt zum Beispiel skandinavische, altenglische und friesische Runen, und auch viele verschiedene Futharks. Heute wird ausschließlich das ältere Futhark verwendet. Zum beispiel im Gotischen, Altsächsischen und Althochdeutschen gibt es die Form „runa“, im Altenglischen „run“ und im Altnordischen rún. Die Form rûne stammt aus dem Mittelhochdeutschen. Verwandt sind auch zusammengesetzte Worte wie z.B. „Geraune“, das im althochdeutschen giru*ni die Bedeutung „Geheimnis, Geheime Ratsversammlung“ hat. Auffällig sind Eigennamen wie „Heidrun“, „Gudrun“ oder „Sigrun“. Viele Forscher gehen von einer Entlehnung des Wortes aus dem Keltischen aus, aber endgültig fest steht diese Aussage nicht.

Die wahre Bedeutung der Runen - Ein Geheimnis?
Die wahre Bedeutung der Runen – Ein Geheimnis?

Die Runenschrift – die alten Schriftzeichen der Germanen?

Der Sammelbegriff „Runenschrift“ umfasst Zeichen unterschiedlicher Alphabete in zeitlich und regional abweichender Verwendung. Am Anfang waren die Runen Zeichen, welche die eingefangenen, kosmischen und göttlichen Ströme symbolisierten. Den Germanen kam es aber nicht darauf an, diese Runen als eine Art „Abbild“ darzustellen. Das gemeingermanische Runenalphabet ist nach Anzahl und Form ein knappes, nach Inhalt und Funktion ein reiches Instrumentarium in der Hand eines eingeweihten Runenmeisters. Die, zur Zeit, größte religiöse Urkunde aus der 24 Runen Zeit ist das Runenhorn von Gallehus. Diese Runeninschrift die älteste aufgeschriebene germanische Langzeile. Die altgermanische Buchstabenreihe kann nach ihren ersten 6 links stehenden Buchstaben als Futhark, oder nach ihren ersten 3 rechts stehenden Buchstabenals Oding, bezeichnet werden. Ein Charakteristikum der germanischen Runenschrift ist, dass jede Rune einen Namen trägt, gewöhnlich ein bedeutungsvolles Wort, das mit dem jeweiligen Laut beginnt; so hieß die Rune für f Fehu, das heißt „Vieh, beweglicher Besitz, Reichtum“. Für das älteste Futhark sind diese Runennamen nicht überliefert.

Runenschrift ist nicht nur Lautschrift (mit 24 Lautwerten), sondern auch Begriffsschrift (mit 24 Begriffswerten): Jeder Runenbuchstabe kann einen Begriffswert ausdrücken. Daneben können sie Zahlen darstellen oder als magisches Zeichen verwendet werden. Abgesehen von einer kurzen Phase im hochmittelalterlichen Skandinavien wurde die Runenschrift nicht zur Alltagskommunikation verwendet und die Zeichenformen entwickelten sich nicht ausgerichtet auf eine flüssige Gebrauchsschriftlichkeit. Runen sind Zeichen, die auf eine weiche Oberfläche geschrieben oder in einen Stein oder in persönliche Gegenstände geritzt wurden. Manche Menschen betrachten Runen als ein Geheimcode, der auf mysteriöse Weise eine Kraft freisetzen kann.

Eine Rune ist ein Gefäß für grundlegende Aktivität in der Natur und in uns selbst. Jede Rune, die doppelt erscheint, soll mit besonderer Aufmerksamkeit gedeutet werden. Man kann sie zwar zum Teil auch auf die Gestalt von Gegenständen zurückführen. Die Worte werden aber nach Lauten und nicht nach der Bedeutung geschrieben. Daher kommen auch die Runenalphabete mit 24 Zeichen aus, wo die Ägypter und Chinesen Hunderte bzw. Tausende benötigten. Ein Runenalphabet wird auch „Futhark“ genannt. Das Wort „Futhark“ wird aus den ersten 6 Buchstaben des Alphabetes zusammengesetzt: Fehu, Uruz, Thurisaz, Ansuz, Raidho, Kenaz. Zum beispiel die Angelsachsen erweiterten das Futhark aufgrund der reichen Entwicklung des Vokalismus im Altenglischen schrittweise auf 33 Zeichen (davon sind nebenstehend nur die auch wirklich verwendeten abgebildet). Das 33-buchstabige Futhork war in dieser Form im 9. Jahrhundert ausgebildet. Angelsächsische Runenreihe, auf dem in der Themse gefundenen Sax von Beagnoth. (Am Schluss steht der Name des Runenmeisters Beagnoþ).

 

Runen aus Steinen.
Runen aus Steinen

 

Die Kraft der Runen und ihre Geschichte

Wenn wir die Runen verstehen, verstehen wir unsere Umwelt und uns selbst. Wir verstehen die Erde und das Universum, das Außen und das Innen, das Manifeste und das Nicht-Manifeste, das Körperliche und das ist der wahre Sinn der Runen. Die Runen waren niemals als Werkzeuge für Hexerei oder dunkle Zwecke bestimmt. Sie wurden der Menschheit als Geschenk gegeben. Früher und auch heute noch benutzt man Runen zur Weissagung und auch als Hilfsmittel der Magie und als Altarschmuck.

Runen findet man auch auf selbstgebastelten Zauberstäben, denn sie besitzen viel Kraft. Die Germanen glaubten, das ihr Göttervater Odin ihnen die Runen übergeben hätte, nachdem er sie durch selbst auferlegte Qualen entdeckt hatte. Das Lied Hávamál („des hohen Lied“) erzählt diese Legende mit Odins eigenen Worten, es besteht aus 18 Spruchweisheiten des Gottes. Die einzelnen Sprüche betreffen Heilung, Hass, Liebe, Kampf, Not, Schutz und unterscheidet sogar Götter von Dämonen.

Die alten Germanenpriester lasen das Runenorakel so: Sie schnitten Äste von fruchtbaren Bäumen ab, bemalten sie mit Runen und warfen sie auf ein meist weißes Tuch. Dann nahmen sie drei Hölzer heraus, ohne hinzusehen, und deuteten daraus die Zukunft.

Heute gibt es ähnliche Methoden. Am häufigsten werden Runen aus Zweigen der Birke oder Esche gefertigt, da diese Bäume traditionell sehr heilig für die Germanen waren. Runen können aber auch aus einem Apfelbaumholz gemacht werden, besonders gut ist es, wenn es dein eigener Apfelbaum ist. Wenn du Holz sammelst um die Runen zu schnitzen, frage den Baum vorher liebevoll um Erlaubnis und lass ihm, nachdem du ihm einige Äste abgeschnitten hast ein Opfer da, (etwas Brot oder Wasser, oder anderes).

Wenn Du Dich also den Runen mit Respekt und Achtung näherst, um sie zu verstehen, und nicht, um sie als Mittel zur Manipulation und Ausbeutung zu verwenden, können die Runen Dich mit den Mächten Deines eigenen innersten Selbst in Kontakt bringen. So entdeckst Du, wie Deine Entscheidungen und Handlungen Energiemuster erzeugen, die Deine Wirklichkeit bestimmen und Deine Zukunft und Dein Schicksal gestalten.

 

Zum Beispiel in der Edda, der sogenannten Urmutter der Skaldendichtung (alte nordische Dichtkunst), dutzende von Kenningar (poetische Umschreibungen) die die Geschichte der nordischen Götter und die Geschichte der Wölsungen erzählen und dabei vieles über die Kräfte der Runen offenbaren. Aus der Lieder-Edda sind die Rúnatal in der Sigrdrífomál und die Rúnatals Þáttr Óðins in den Hávamál, ebenfalls hochmittelalterlich, poetisch-literarisch überliefert. In diesen Versen sind die namentlichen, oder sinnverbundenen Bedeutungen der einzelnen Runen im mythischen Kontext gestellt, insbesondere zur Figur des Odins als Schöpfer der Runen.

Interessant dass die Verwandschaft mit Schriften, wie sie in den keltischen Bereichen Europas gefunden werden (z.B. Ogham-Schrift), sowie mit Schriften aus Vorderasien, die zum Teil schon 7000 oder mehr Jahre alt sind, ist auffällig. Es ist dabei natürlich zu berücksichtigen, daß die ältesten Funde nicht aus dem Norden stammen können. Im Norden ritzte man Schrift in Holz oder andere vergängliche Stoffe. Außerdem wandelten sich die Bedeutungen der Zeichen natürlich je nach Sprache und Weltbild der jeweiligen Kultur. Zum beispiel der Altertumswissenschaftler Jürgen Zeidler hat jedoch versucht, im Bereich der keltischen La-Tène-Kultur eben jenes fehlende Zwischenglied (zwischen 100 v. und 100 n. Chr.) nachzuweisen.

Schrift war kein sumerischer Import, vielmehr setzte Harald Haarmann 1991 mit seinem Grundlagenwerk „Universalgeschiche der Schrift“* den bisher markantesten Meilenstein der wissenschaftlichen Schriftgeschichte. Auf S. 18 sagt er: „Eine der wichtigsten Neuerungen in der Forschung der letzten Zeit ist die Erkenntnis, daß die Anfänge der Schriftgeschichte um mindestens 2 Jahrtausende zurückverlegt werden müssen. Die Schriftkultur der Menschheit begann vor 7000 Jahren.“ Nicht im bisher angenommenen Kulturkreis der Sumerer in Mesopotamien, sondern in Südwestsiebenbürgen stand die Wiege der zivilisierten Menschheit und der Schriftentwicklung. Der litauischen Archäologin M. Gimbutas verdanken wir ein übersichtliches Bild über diesen vorindogerm. Kulturkreis am Unterlauf der Donau, den sie „Alteuropa“ nennt. Diese altbalkanische Schrift war kein sumerischer Import, vielmehr eine bodenständige Neuschöpfung. Auch die bisher ältesten Hakenkreuz-Symbole treten hier auf. Zwei volle Jahrtausende liegen zwischen den ersten Schriftzeugnissen der Donau-Kultur und den ältesten sumerischen Aufzeichnungen. In „Alteuropa“ handelte es sich um eine Sakralschrift, die etwa von 5300 – 3500 v.0 in Gebrauch war.

Beispiel: schon im 17. Jahrhundert entwickelten Dänemark und Schweden einen ahistorischen Stolz auf „ihre“ Runen. Einer kulturkritischen Strömung am Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts, die sich in neuheidnischen Tendenzen äußerte, kamen vorchristliche, „nordische“ Traditionen nur gelegen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts keimte in einigen esoterischen Kreisen Interesse für die Runen auf. Der bedeutendste Impulsgeber war Guido von List (1848-1919), ein österreichischer Romantiker mit recht exzentrischen Ansichten. Er empfing den Großteil seines okkulten „Runenwissens“ nach eigenem Bekunden in Form von Visionen und galt seinen Anhängern als eine Art Prophet. Er gründete die Guido-von-List-Gesellschaft (auch als Armanen-Orden bezeichnet), und das von List frei erfundene Futhark, das sich nur lose auf das jüngere Futhark stützt, wurde daher auch Armanen-Futhark genannt. List postulierte ein Urvolk mit eigener Ursprache namens „Ariogermanen“. Er ging davon aus, dass dieses Volk, diese reinblütige „Rasse“ von blonden, blauäugigen Menschen, schon seit Urzeiten ein 18 Runen umfassendes Schriftsystem benutzt habe.

Auch Runen galten in der Nazi-Zeit als „arische“ Schriftzeichen, da man diese auf die Germanen zurückführte und nutzte sie für eigene Zwecke. Wichtigste Runen sind das Hakenkreuz und die SS-Rune. Die Vereinnahmung der völkischen „Sig-Rune“ ist dabei nur die bekannteste Form dieser ideologischen Indienstnahme. Jahrhundert arbeitete die Runenesoterik fast ausschließlich mit diesem Armanen-Futhark. Spätere Autoren stützten sich auf dieses Futhark; so etwa Jörg Lanz von Liebenfels, der Begründer der Ariosophie, einer Art Rassenmystik, die auch einen der ideologischen Vorläufer für die nationalsozialistische Rassenlehre bildete. Die neuere Runenesoterik bezieht sich häufig auf die Arbeiten des amerikanischen Runenmagiers Edred Thorsson (d.i. Stephen Flowers), Vorsitzender der Rune-Gild[7] (Lit.: Edred Thorsson, 1987). Der in Nordistik/Altgermanistik promovierte Flowers verwendete als Grundlage auch wieder das ältere, 24 Runen umfassende Futhark anstelle des Armanen-Futhark.

Die Runen machen also noch heute ihrem Namen alle Ehre. Die Runen gerieten nie in völlige Vergessenheit. Die wissenschaftliche Befassung mit Runendenkmälern und der Runenschrift hielt sich das ganze Mittelalter hindurch, bis zum Humanismus auf denselben Gleisen wie die enzyklopädische und geschichtswissenschaftliche Beschäftigung mit anderen Altertümern. Humanisten wie der Schweizer Melchior Goldast fahnden in mittelalterlichen Manuskripten nach der Geschichtsüberlieferung des eigenen ‚Stammes‘, wenn sie althochdeutsche Texte ebenso abdrucken wie die klösterlichen Runentraktate des 9. Jahrhunderts (s. Abb.). Im Norden konnte sich die Aufmerksamkeit auf die inschriftlichen Denkmäler selbst richten. Seit dem 16. Jahrhundert wurden gelehrte Sammlungen und Studien veröffentlicht, allerdings erscheinen die Herleitungen der Schrift z. B. aus der Zeit der Sintflut (Johan Magnus, 1554) oder von der hebräischen Schrift (Ole Worm, 1639) doch eher kurios. Johan Göranssons Bautil von 1750 ist mit seinen Abbildungen von 1200 schwedischen Runensteinen noch immer von wissenschaftlicher Bedeutung, auch wenn er die These vertrat, die Runen seien um 2000 v. Chr. von einem Bruder Magogs in den Norden gebracht worden. Das verlorengegangene Goldhorn von Gallehus ist nur noch durch Stiche des 18. Jahrhunderts fassbar.

 

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