Stress und Ängste: Was ist Angst?

Stress und Ängste: Was ist Angst?

Es ist normal, dass jeder Mensch Angstzustände erlebt, vor allem in stressigen Situationen und bei traumatischen Ereignissen im Leben. Gesundheitsexperten sagen, dass Angst eine typische Reaktion des Körpers ist, die mögliche Gefahren ankündigt. Wenn die Angst jedoch so extrem wird, dass sie eine Person daran hindert, ein normales Leben zu führen, leidet sie möglicherweise an einer Angststörung.

 

Definition, was eine Angststörung ist

Angststörung ist ein allgemeiner Begriff, der verschiedene Arten von extremen pathologischen Phobien, Ängsten und Befürchtungen umfasst. Eine Person, die an einer Angststörung leidet, kann anormale Angstgefühle erleben, ohne die Ursache zu kennen, oder sie kann auch intensive und plötzliche Panikattacken haben. Die Attacken können sich in Form von unerwünschten Zwängen oder Zwangshandlungen und ungewöhnlichen sozialen Hemmungen äußern.

Auch wenn Angststörungen unterschiedliche Formen haben, sind sie in einem Punkt alle gleich: extreme und anhaltende Sorgen oder Ängste. Dieser Zustand ist besorgniserregend, da die Intensität und Häufigkeit der besagten Reaktionen den Alltag und die Produktivität einer Person stören oder untergraben kann.

 

Im Folgenden findest du die drei Merkmale von Angststörungen:

  1.  Beständig, alles verzehrend und kontinuierlich.
  2.  Beeinträchtigung sozialer Interaktionen und Aktivitäten.
  3.  Verursacht emotionalen Rückzug und Isolation.

 

Aufzählung der Faktoren, die zu Angststörungen führen

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die zur Entwicklung von Angststörungen führen können. Diese Faktoren werden nach Persönlichkeit, Umwelt, Vererbung und Gehirnchemie eingeteilt.

1. Persönlichkeit

Medizinischen Studien zufolge können Unterschiede in der Persönlichkeit die Entwicklung einer Angststörung bei einer Person erheblich beeinflussen. Bei Menschen mit extremen Angstzuständen ist es üblich, dass sie die Menschen und die Umwelt um sich herum als bedrohlich wahrnehmen. Menschen, die unter Angststörungen leiden, haben auch Minderwertigkeitskomplexe und denken und glauben, dass sie anderen Menschen oder Situationen gegenüber machtlos sind.

2. Umwelt

Die Umwelt ist ebenfalls ein wichtiger Faktor für die Entwicklung von Angststörungen bei Menschen. Traumatische Situationen wie die Trennung der Eltern, Tod, ein schwaches Unterstützungssystem sowie Konflikte mit Familienmitgliedern und Freunden können definitiv zu abnormen Angstzuständen führen.

3. Vererbung

Studien haben bewiesen, dass Angststörungen auch erblich bedingt sind. Das bedeutet, dass diese psychischen Störungen in der Familie weitergegeben werden. Diejenigen, die unter Angststörungen leiden, haben Familienmitglieder, die ebenfalls unter extremen Angstzuständen oder Stimmungsstörungen leiden. Neuere Studien haben außerdem ergeben, dass es bestimmte allgemeine Faktoren (wie z. B. Stressanfälligkeit) gibt, die dazu beitragen, dass eine Person anfällig für Angststörungen ist.

4. Gehirnchemie

Das Auftreten von Ungleichgewichten bei den Neurotransmittern des menschlichen Gehirns kann ebenfalls zur weiteren Entwicklung von Angststörungen führen. Die Medikamente, die von Ärzten oder Heilpraktikern verabreicht werden, sollen das chemische Ungleichgewicht im Gehirn ausgleichen.

 

Neben den vier oben genannten Hauptfaktoren können auch Stressfaktoren wie Eheprobleme und finanzielle Schwierigkeiten die Entwicklung einer Angststörung auslösen. Es ist jedoch wichtig, daran zu denken, dass Angststörungen nicht durch nur eine Ursache oder einen Faktor ausgelöst werden können. Die Lebensstressoren und die vier Hauptfaktoren, die zu Angststörungen führen, sind oft miteinander verbunden.

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Angelika
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