Fakten ĂŒber TrĂ€ume und das TrĂ€umen

Fakten ĂŒber TrĂ€ume und das TrĂ€umen

„Letzte Nacht hatte ich einen sehr seltsamen Traum!“ Wie viele GesprĂ€che hast Du in  Deinem Leben mit diesem Satz bereits begonnen? Menschen sind seit jeher von den Filmen,  die wĂ€hrend des Schlafes in ihren Köpfen ablaufen, fasziniert. Viele glauben daran, dass  TrĂ€ume die Zukunft voraussagen, andere daran, dass sie das eigene Leben wiederspiegeln  oder das versinnbildlichen, was wir uns wĂŒnschen. Auf jeden Fall hat sich Traumdeutung  ĂŒber Jahrhunderte zu einer Kunstform entwickelt.

UngefÀhr einen Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend. Pro Nacht trÀumen wir dabei  wÀhren ein bis zwei Stunden und haben dabei vier bis sieben verschiedene TrÀume. Bei  Erreichen der durchschnittlichen Lebenserwartung verbringen wir also ca. sechs Jahre in  einer anderen Welt.

 

Hier einige interessante Fakten ĂŒber TrĂ€ume und das TrĂ€umen:

  • Jeder trĂ€umt, wirklich JEDER! Wenn wir uns nicht an unsere TrĂ€ume erinnern, heißt dies nicht, dass wir nichts getrĂ€umt haben.
  • TrĂ€ume sind unerlĂ€sslich. Das Fehlen von TrĂ€umen kann auf Proteinmangel oder eine Persönlichkeitsstörung hindeuten.
  • MĂ€nner trĂ€umen hĂ€ufiger von anderen MĂ€nnern, wobei Frauen gleich oft von MĂ€nnern und Frauen trĂ€umen.
  • Menschen, welche mit dem Rauchen aufhören, haben lĂ€ngere und intensivere TrĂ€ume.
  • Kleinkinder trĂ€umen nicht von sich selbst. Sie kommen bis zu einem Alter von 3 bis 4 Jahren nicht selbst in ihren TrĂ€umen vor.
  • Man kann nicht gleichzeitig schnarchen und trĂ€umen.

 

Auch blinde Menschen trĂ€umen. Ob diese TrĂ€ume visuelle Elemente enthalten, hĂ€ngt davon ab, ob sie bereits bei Geburt blind waren oder spĂ€ter erblindet sind. Also davon,  ob sie jemals visuelle Erfahrungen gemacht haben. Ein Traum beinhaltet jedoch auch  Töne, Empfinden, GerĂŒche. Blinde sind dafĂŒr sensitiver und diese Elemente sind in ihren TrĂ€umen zentraler.

Die Traumwelt ist sehr spannend. Voller Hoffnung, Erwartung und oftmals auch Angst. Wir  können aus einem schönen Traum aufwachen und uns erfrischt und glĂŒcklich fĂŒhlen. Auf der  anderen Seite können wir schweißgebadet aus einem Albtraum erwachen und uns  angespannt, verĂ€ngstigt oder panisch fĂŒhlen und froh sein, dass der Traum zu Ende ist.

Sigmund Freud - Die Traumdeutung.
Sigmund Freud – Die Traumdeutung

Seit Freuds Interpretation der TrĂ€ume“* publiziert wurde, wird die Wichtigkeit von TrĂ€umen  anerkannt. Traumdeutung gab es jedoch bereits lange zuvor. Die Menschen hatten frĂŒher –  und teils noch heute – sehr aberglĂ€ubische Ansichten bezĂŒglich des TrĂ€umens und hielten  sie oftmals fĂŒr Prophezeiungen.

 

Dies ist ein weitverbreitetes MissverstÀndnis. Es ist klar, dass Du nicht stirbst, wenn Du in  einem Traum von einem Turm fÀllst und nicht aufwachst, bevor Du auf dem Boden  aufschlÀgst. Wenn Du trÀumst, dass jemand stirbt der Dir nahesteht, ist dies auch keine  Warnung. Denn TrÀume sagen die Zukunft nicht voraus.

Jedoch können Sie uns zur Selbsterkenntnis verhelfen. Sie unterstĂŒtzen uns im Umgang mit  Situationen, in denen wir ratlos oder unentschlossen sind. Wenn wir unsicher sind, können  sie uns bewusst oder unbewusst in eine bestimmte Richtung fĂŒhren. Oder sie können uns  schlicht und ergreifend auch ein gutes GefĂŒhl vermitteln, wenn wir etwas Schönes trĂ€umen.

Der Zustand des TrĂ€umens entspricht einem Spielplatz, der unbeschrĂ€nktes Experimentieren  zulĂ€sst. Du hast die Chance, GefĂŒhle auszudrĂŒcken und auszuleben, ohne dass diese  Konsequenzen haben wie im Wachzustand. So bieten TrĂ€ume Ausdrucksmöglichkeit fĂŒr alle  Deine Facetten, Deine SehnsĂŒchte und Dein Potential als spirituelles Wesen.

Über TrĂ€ume bietet das Universum FĂŒhrung in allen Bereichen des Lebens an. In  Beziehungen, gesundheitlichen Fragestellungen, Karriere und materiellen Dingen. Auch in  spirituellen Fragen kannst Du Antworten finden, wĂ€hrend Du schlĂ€fst, oder Ansporn erhalten,  eine besondere Herausforderung anzunehmen. Neben den spirituellen und psychologischen  Erkenntnissen, welche TrĂ€ume bieten, haben sie jedoch auch die wichtige Funktion, uns bei  der Verarbeitung von Emotionen und Erlebnissen aus dem Alltag zu helfen.

Deshalb ist die FĂ€higkeit, unsere TrĂ€ume interpretieren zu können ein kraftvolles Werkzeug.  So kannst Du durch gezielte Analyse viel ĂŒber Deine verborgenen GefĂŒhle und Geheimnisse  lernen. Niemand kann dies in Bezug auf Dich selbst besser als Du.

 

In dieser Beitragsserie werden wir auf die Bedeutungen eingehen, die verschiedene Inhalte von  TrĂ€umen haben können und auch deren wissenschaftliche Seite ausleuchten. Es handelt sich  dabei jedoch nicht um eine definitive Anleitung, eher um eine Starthilfe, wie Du Deine  nĂ€chtlichen AusflĂŒge fĂŒr Dein Leben nĂŒtzen kannst.

Denke daran, dass ein Traum Körper, Geist und Seele mit einbezieht. Er bietet Dir einen  ganzheitlichen Einblick in Dein Wesen und Unterbewusstsein. Sei wachsam gegenĂŒber  Deinen TrĂ€umen und Du wirst Dich selbst viel besser kennen und verstehen lernen.  Erforsche, entdecke und hab Spaß herauszufinden was es mit deinen TrĂ€umen auf sich hat!

Die Klartraumacademy.

Haben wir schon immer getrÀumt?

Dies mag nach einer dummen Frage aussehen, aber denke einmal ĂŒber die ganz frĂŒhe  Menschheit nach. Hat diese auch schon getrĂ€umt, als die Welt um sie herum im Vergleich zu  heute noch sehr einfach war? Die Antwort ist: Ja. WĂ€hrend wir ĂŒber die Steinzeit keine  Aufzeichnungen haben, wissen wir, dass in der römischen Zeit dem Senat wichtige TrĂ€ume  zur Analyse und Interpretation vorgelegt wurden.

Die Menschen damals taten also nicht anderes mit den eigenartigen Bildern die sie im Schlaf  sahen, als wir heute: Sie versuchten, sie zu deuten.

Es wurden Tontafeln gefunden, welche Traumdeutung bis 3000 – 4000 Jahre v. Chr. zurĂŒck  dokumentieren. Dies zeigt, dass die Menschheit, seit sie ihre TrĂ€ume kommunizieren kann,  diese auch zu verstehen versucht.

Der frĂŒhe Mensch war noch nicht fĂ€hig, zwischen der RealitĂ€t und der Traumwelt zu  unterscheiden. Er sah die Traumwelt als eine Erweiterung der RealitĂ€t, die er jedoch als  intensiver und farbiger erlebte.

In der Griechisch-römischen Zeit im alten Ägypten wurden TrĂ€ume oft in einem religiösen  Kontext gesehen und als Nachrichten der Götter verstanden. Tempel, genannt Asklepieion,  wurden um die Macht der TrĂ€ume gebaut. Man glaubte, dass Kranke, welche in diesen  Tempeln schliefen, durch heilende TrĂ€ume gesundwurden.

In Ägypten arbeiteten Priester unter anderem auch als Traumdeuter. Dort wurden TrĂ€ume  auch in Hieroglyphen festgehalten und Menschen, mit lebendigen und klaren TrĂ€umen  wurden als besonders und gesegnet angesehen. Zu den Traumdeutern wurde hochgeschaut,  da man davon ausging, dass Gott Ihnen diese Gabe geschenkt hatte.

In der Bibel werden TrĂ€ume ĂŒber 700 Mal erwĂ€hnt. Sie wurden als Prophezeiung und Omen  angesehen. Deshalb suchten die Menschen seit jeher nach Zeichen, Warnungen und Rat in  ihren TrĂ€umen. Teils wurden auch Nachrichten von Verstorbenen oder das Werk von  DĂ€monen darin gesehen. So haben sie auch oft ihr Handeln nach den Interpretationen ihrer  TrĂ€ume gerichtet. Sogar das Handeln von politischen und militĂ€rischen FĂŒhrern wurde oft  durch sie beeinflusst. Die Griechen und Römer nahmen sogar Traumdeuter mit in die  Schlacht, damit diese Ihnen bei Entscheidungen helfen konnten. Auch in der Medizin, kamen  Traumdeuter zum Einsatz, welche die MedizinmĂ€nner bei Diagnosen und Heilung  unterstĂŒtzen sollten. Man erhoffte sich, in den TrĂ€umen wichtige Hinweise darauf zu finden,  was mit dem TrĂ€umenden nicht in Ordnung war.

Die Chinesen gingen davon aus, dass die Seele wĂ€hrend des TrĂ€umens den Körper verlĂ€sst  und einen anderen Ort besucht. Sie glaubten, dass die Seele es möglicherweise nicht  schaffen könnte, in ihren Körper zurĂŒck zu kehren, wenn sie zu plötzlich aufwachten. Noch  heute haben aus diesem Grund viele Chinesen Angst vor dem Wecker.

Einige amerikanische IndianerstĂ€mme und Mexikanische Zivilisationen teilen die Auffassung  von einer anderen Dimension fĂŒr TrĂ€ume. Sie glaubten, dass ihre Ahnen in Ihren TrĂ€umen  lebten und dort andere Daseinsformen, wie beispielsweise als Pflanzen, annahmen. So  konnten sie ihre Vorfahren besuchen, mit ihnen in Kontakt bleiben und in dieser weiteren  Dimension Hinweise auf ihre Lebensmission und ihre Rolle auf Erden finden.

Im Mittelalter wurden TrĂ€ume als Übel und Versuchung des Teufels angesehen. Im  verwundbaren Zustand des Schlafes fĂŒllte der Teufel den Geist des Menschen mit ĂŒblen  Gedanken und verfĂŒhrte sie so zur SĂŒnde.

Im frĂŒhen 19. Jahrhundert wurde TrĂ€umen jegliche Bedeutung abgesprochen und sie wurden  eher als Zeichen von Ängstlichkeit angesehen. SpĂ€ter im 19. Jahrhundert hat Sigmund Freud  die Wichtigkeit von TrĂ€umen wieder hervorgehoben und die Analyse von TrĂ€umen  revolutioniert.

 

Ein sehr interessantes Video zum Thema „Der Sinn von TrĂ€umen“

vom Bewusstseinscoach Marko Huemer, der u.a. auch Astralreisen lehrt.

Sigmund Freud ĂŒber TrĂ€ume

Sigmund Freud beschrieb TrĂ€ume als „königlichen Weg zum Unterbewusstsein“. Dieses  Statement wird in der Psychologie vermutlich immer GĂŒltigkeit behalten. Freuds klassisches  Werk „Die Traumdeutung“ gehört zu seiner bedeutsamsten Arbeit. Freud war davon  ĂŒberzeugt, dass jeder Traum mit der ErfĂŒllung triebhafter BedĂŒrfnisses in Zusammenhang  steht, die befriedigt werden sollen. Entweder weil sie zur Erhaltung des Organismus  notwendig sind (z.B. Essen und Trinken) oder weil sie der Vermehrung dienen sollen  (SexualitĂ€t). An dieser Theorie hielt er bis zum Schluss fest, verwarf aber seine erste  Überzeugung, dass jeder Traum einen sexuellen Inhalt hat.

Das Konzept der BedĂŒrfnisbefriedigung bedeutete fĂŒr Freud nicht zwingend, dass VergnĂŒgen  gesucht wurde, da eine Person genauso gut den unbewussten Wunsch nach Bestrafung  hegen konnte. So oder so blieb die Theorie, dass verborgene BedĂŒrfnisse durch das  TrĂ€umen zum Ausdruck kamen, ein zentrales Element in der klassischen freudschen  Psychoanalyse.

Freud sagte, “TrĂ€ume sind nicht vergleichbar mit dem unregelmĂ€ĂŸigen Ertönen eines  musikalischen Instrumentes, das anstatt von der Hand des Spielers vom Stoß einer Ă€ußeren  Gewalt getroffen wird, er ist nicht sinnlos, nicht absurd, setzt nicht voraus, dass ein Teil unseres Vorstellungsschatzes schlĂ€ft, wĂ€hrend ein anderer zu erwachen beginnt. Er ist ein  vollgĂŒltiges psychisches PhĂ€nomen, und zwar eine WunscherfĂŒllung; er ist einzureihen in den  Zusammenhang der uns verstĂ€ndlichen seelischen Aktionen des Wachens; eine hoch  komplizierte intellektuelle TĂ€tigkeit hat ihn aufgebaut.“

Sigmund Freud.
Sigmund Freud

Freud selbst litt an AngstanfĂ€llen. Dies war mitverantwortlich dafĂŒr, dass er mit damit begann,  den Zusammenhang zwischen Ideenassoziationen und TrĂ€umen zu erforschen. Im Jahr 1897  schrieb er an seinen Freund Wilhelm Fliess:

„Es gĂ€rt und brodelt in mir, es wird nur ein neuer Schub abgewartet [
] Dagegen hat es mich  gedrĂ€ngt, mit der Bearbeitung des Traumes zu beginnen, wo ich mich sicher fĂŒhle und es  auch nach deinem Urteil bedarf.“

Wenn Freud seine Patienten offen ĂŒber ihre Assoziationen bezĂŒglich Ihrer TrĂ€ume sprechen  ließ, stellt er fest, dass sie dabei auch hĂ€ufig hilfreiche Erkenntnisse gewannen. Je intensiver  er sie dabei ihre Assoziationen vertiefen ließ, desto augenscheinlicher wurde die Aussage  des Traumes. Die GesprĂ€che ermöglichten, den Patienten außerdem, vergessene  Erinnerungen wachzurufen.

Freud begann sich auch seine eigenen TrĂ€ume und die Assoziationen, die sie hervorriefen,  sehr detailliert zu notieren. Er war der erste Mensch, welcher TrĂ€ume durch das Aufdecken  und Beobachten von offenkundigen und verborgenen Assoziationen und Emotionen, die  durch die Traumsymbolik wachgerufen wurden, so umfassend, bewusst und lĂŒckenlos  erforschte.

FrĂŒhere Traumforschung hatte bereits festgestellt, dass der Traum mit persönlichen  Angelegenheiten in Zusammenhang stand. Freud vertiefte diese Ergebnisse und erkannte  wie eng die TrĂ€ume mit der persönlichen SexualitĂ€t, Kindheitstraumen und der menschlichen  Psyche zusammenhingen. In erster Linie tat er dies, um mit seiner eigenen Neurose zurecht  zu kommen.

Indem er TrĂ€ume zur Selbstanalyse nutzte, erkannte er, dass er sich dadurch an vergessene  Gegebenheiten seiner Kindheit erinnerte. Dies löste bei Ihm GefĂŒhle und GeisteszustĂ€nde  aus, welche er bis heute nie erfahren hatte. Er schrieb darĂŒber: “Einige traurige Geheimnisse  des Lebens konnten bis zu ihren tiefsten Wurzeln zurĂŒckverfolgt werden. Die bescheidene  Entstehung von vielen wichtigen Elementen wurden offengelegt.“

Ohne diese einschneidenden persönlichen Erfahrungen, wĂ€hrend denen er Emotionen und  Fantasien aus seinem Unterbewusstsein erlebte, hĂ€tte er nicht mit so großer Überzeugung an  seinen Theorien bezĂŒglich TrĂ€umen und dem Unterbewusstsein gearbeitet.

 

Wie viele seiner Theorien brachte er auch die Traumtheorien mit SexualitĂ€t in Verbindung.  Sein Grundgedanke war, dass wir in TrĂ€umen Fantasien und triebhafte BedĂŒrfnisse befriedigen können, welche die Gesellschaft nicht akzeptierte. Dies war einer der GrĂŒnde  dafĂŒr, dass er in der damaligen Zeit großen Widerstand und Kritik auslöste.

Als Freud noch jung war, ging man davon aus, dass nur MĂ€nner starke sexuelle BedĂŒrfnisse  hatten. Als er jedoch aufzeigte, dass Frauen genauso von unterdrĂŒckten sexuellen  BedĂŒrfnissen beeinflusst wurde, verursachte dies einen großen Aufruhr. WĂ€hrend seiner  Analyse der TrĂ€ume von Patientinnen stellte er außerdem fest, dass dadurch verdrĂ€ngte  sexuelle Übergriffe durch den Vater in der Kindheit der Frau enthĂŒllt werden konnten.  Dennoch war sich Freud unsicher, ob die Erinnerung an den tatsĂ€chlichen Übergriff  zurĂŒckkam, oder ob es eine Reproduktion des Übergriffs durch die Psyche war. Er kam  jedoch zum Schluss, dass neurotisches und hysterisches Verhalten oft auf ein durch sexuelle  Übergriffe verursachtes Trauma zurĂŒckzufĂŒhren sei.

Wo kein Anzeichen fĂŒr einen tatsĂ€chlichen Missbrauch gefunden werden konnte, sah er die  Neurose als Folge eines anderen sexuellen Konflikts oder ein Trauma anderen Ursprungs an.  Dieser Konflikt kam oft in TrĂ€umen zum Ausdruck.

Seine Theorien wurden heftig kritisiert. Er wurde von vielen seiner Studien- und  Ärztekollegen, teils sogar von Patienten zurĂŒckgewiesen.

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Carl Jung ĂŒber TrĂ€ume

Carl Gustav Jung.
Carl Gustav Jung

Jung studierte unter der Leitung von Sigmund Freud. Ihre unterschiedlichen Ansichten ĂŒber  das TrĂ€umen und dessen Interpretation fĂŒhrte jedoch dazu, dass beide ihre eigenen Wege  gingen.

Wie auch Freud war Jung von der Existenz des Unterbewusstseins ĂŒberzeugt. Er sah dieses  jedoch nicht als triebhaft, instinktiv und sexuell geprĂ€gt, sondern als spirituell an. TrĂ€ume  waren fĂŒr ihn ein Mittel zur Kommunikation mit unserem Unterbewusstsein und nicht dazu,  unsere wahren GefĂŒhle vor dem Bewusstsein zu verbergen. Sie dienten fĂŒr ihn dazu, das  Bewusstsein zu Ganzheit zu fĂŒhren und uns zu Problemlösungen in unserem Leben zu  verhelfen.

Jung sah das Ego als unser Selbstbewusstsein und ausschlaggebend dafĂŒr, wie wir uns in  der Welt verhalten. Ein Teil von Jungs Theorie war, dass alles als gepaarte GegensĂ€tze  betrachtet werden kann (z.B. gut/böse, mĂ€nnlich/weiblich, Liebe/Hass). Und fĂŒr ihn war das  Gegenteil zum Ego der sogenannte „Schatten“. Dieser steht fĂŒr Seiten an uns, welche wir  nicht annehmen wollen. Meist Eigenschaften, die wir fĂŒr primitiv, unzivilisiert und eigenartig  halten.

Er sagte: „TrĂ€ume sind die Quelle all unseres Wissens ĂŒber Symbolik.“ Das heißt, dass alle  Nachrichten, welche wir in unseren TrĂ€umen erhalten, mit Symbolen ausgedrĂŒckt werden.  Diese mĂŒssen dann entsprechend interpretiert werden, damit man ihre wahre Bedeutung  erkennt.

Jung sagte, dass die Traumsymbole selten nur eine Bedeutung haben. Deshalb empfiehlt er,  sich bei der Interpretation der TrÀume auf seine Intuition zu verlassen. Den ersten Gedanken  in Bezug auf das Traumsymbol sollte man dann weiterverfolgen, bevor man stÀrker rationell  geprÀgte Methoden anwendet.

 

Edgar Cayce ĂŒber TrĂ€ume

Edgar Cayce im Oktober 1910, als sein Foto auf der Titelseite der New York Times war.
Edgar Cayce im Oktober 1910, als sein Foto auf der Titelseite der New York Times war.

Vielleicht einer der interessantesten Traumforscher war Edgar Cayce. Im Grunde war er ein  Medium. Er war ein Ă€ußerst faszinierender Mensch, der schien, mit Toten sprechen zu  können und Vorhersagen fĂŒr die Zukunft machen konnte. Er hatte Zugang zu Übersinnlichem,  der dem normalen Menschen verschlossen blieb.

Cayce hatte die FÀhigkeit, sich eine geradezu unbeschrÀnkte Menge an Wissen in unzÀhligen  Fachgebieten anzueignen.

Eines dieser Fachgebiete war das TrĂ€umen und dessen Deutung. Er hat die Menschen  immer wieder damit erstaunt, wie prĂ€zise er ihre TrĂ€ume interpretieren und ihnen so tiefen  Einblick in ihre Psyche, ihre Lebenssituation und oft auch vergangene Leben gewĂ€hren  konnte. So enthĂŒllte er, dass TrĂ€ume tatsĂ€chlich AusflĂŒge in die spirituelle Welt sind.

Edgar Cayce sagte einst: „TrĂ€ume, Visionen, Impressionen im Zustand des normalen  Schlafes sind Darstellungen der nötigen Erfahrungen die wir zu unserem Wachstum  benötigen, wenn wir diese auf das reale Leben beziehen.“

Nach Cayce haben unsere TrÀume viele Funktionen. Körperliche TrÀume können  beispielsweise oftmals Lösungen zu körperlichen Beschwerden bieten. Wenn man seit  Jahren an Magenbeschwerden leidet und man eines Tages von einer Kanne Kaffee trÀumt,  kann es sein, dass diese Beschwerden verschwinden, wenn man das Kaffeetrinken aufgibt.

Er war auch der Überzeugung, dass uns verstorbene Freunde und Verwandte wĂ€hrend dem  TrĂ€umen besuchen können. Diese Ereignisse können direkte GesprĂ€che mit diesen  Menschen beinhalten oder uns die Möglichkeit geben, ihnen unsere GefĂŒhle ĂŒber ihren Tod  oder Ungesagtes mitzuteilen. Auch kann die Person uns gegenĂŒber unbekannte Seiten an  sich offenbaren und so Antworten auf ungeklĂ€rte Fragen liefern.

WĂ€hrend der Traumphase im Schlaf erfahren wir unterschiedliche Tiefe von Bewusstsein und  erhalten Input aus unterschiedlichen spirituellen Ebenen. So finden wir auch Zugang zu  unserer eigenen SpiritualitĂ€t. GemĂ€ĂŸ den Schriften von Cayce gibt es keine Fragen, die wir  stellen könnten, welche nicht tief in unserem Unterbewusstsein beantwortet werden, wenn wir  uns richtig darauf einstimmen.

Ein Traum kann nach ihm von physischer, mentaler oder spiritueller Natur sein und kann  verschiedenste psychologische Erscheinungsformen zum Inhalt haben. Dies kann Telepathie,  Hellsehen, prophezeiende Visionen, außerkörperliche Reisen, Erinnerungen an frĂŒhere  Leben, Kommunikation mit Wesen anderer Welten, wie Engel, verstorbenen, GeistfĂŒhrern  oder sogar Gott sein.

Cayce sah keine Dimension des menschlichen Lebens wie finanzielle Themen,  Zwischenmenschliches, Emotionales, Körperliches, welche nicht gelegentlich in TrĂ€umen  vorkam. Der Input den wir erhalten kann ermutigen oder deprimieren, uns anleiten oder  irrefĂŒhren, inspirieren oder verleiten, uns fĂŒhren oder verwirren. Es ist jedoch immer Potential  vorhanden, viel in unser Bewusstsein zu ĂŒbernehmen. Wie viel brauchbaren Input wir  erhalten, hĂ€ngt stark von unserer Einstellung, unserer Motivation, dem Grad unserer  Bewusstheit und davon ab, wie viel dessen, was wir aus frĂŒheren TrĂ€umen mitgenommen  haben, bereits anwenden.

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  • Angelika
    Angelika
    Hallo liebe Leser, ich bin Angelika und freue mich, dass du den Weg auf meine Webseite gefunden hast. Schon seit meiner frĂŒhesten Kindheit interessiere ich mich fĂŒr das Spirituelle und das Paranormale. Egal ob Astralreisen, Runen oder Heilen mit Zahlen - ich bin sehr neugierig und offen und probiere gern Neues aus. So, nun wĂŒnsche ich dir aber viel Spaß auf meinem Blog! :) Liebe GrĂŒĂŸe Deine Angelika

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    Astralreisen lernen.

    Hey, Ich bin Angelika und liebe das TrÀumen.

    Wie wir wissen, können TrÀume manches Mal ganz schön lebhaft werden. Aber da geht doch noch mehr? Irgendwann erfuhr ich von der Möglichkeit, Astralreisen zu machen.

    Was soll ich sagen? Astralreisen zu lernen war fĂŒr mich eine positive Wende in meinem Leben. In meinem Blog schreibe ich deswegen ĂŒber das Thema Astralreisen.

    Angelika

    Meine Empfehlung fĂŒr alle, die ihr Bewusstsein auf ein neues Level bringen möchten

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