Spirituelles Weltbild und Evolution – Tod und Unsterblichkeit

Spirituelles Weltbild - Taube die in Sonnenaufgang fliegt

Das spirituelle Weltbild, das die Möglichkeit einer Beeinflussung durch körperlose „Fremdwesen“ erst zulässt, scheint im krassen Gegensatz zu unserer westlichen, aufgeklärten Gesellschaft zu stehen, die meist blind an die Objektivität der Wissenschaft glaubt. Im Universum gibt es weder einen absoluten Anfang noch ein absolutes Ende. Alles ist unendlich, unbegrenzt und befindet sich im ständigen Fluss der Bewegung. Das gesamte Leben im Universum, somit auch und der Erde und der Menschen, befindet sich in einer kontinuierlichen Entwicklung und Evolution.
Die wichtigste Aufgabe der menschlichen Evolution besteht darin, das Bewusstsein ständig zu erweitern. Darauf beruht die Grundlage jedes Fortschritts, der sich aber nicht nur auf Zivilisation, sondern mehr noch auf die Kultur und damit auch auf die Weltanschauung erstreckt. Ohne gleichzeitige Erweiterung und Vertiefung des Weltbildes gibt es kein allgemeines, sowie persönliches Vorwärtskommen.

Die gesamte Evolution, und damit auch der einzelne Mensch befinden sich in dieser Abfolge. Das Studium der „Lebendigen Ethik“ bringt das notwendige Wissen für die Lebensmeisterung, sowie das Wissen um den geistigen Aufstieg. Beispiele sind: Der Sinn des Lebens, die Macht und Bedeutung der Gedanken, Selbsthilfe durch richtiges Denken. Ethik und Ernährung, Ethik im Alltag, Kunst und Schönheit, Ethik als Lehre des Lebens, der Mensch im Weltall (Kosmos), Bedeutung der Freude. Erweiterung des Bewusstseins, Karma und Dharma, Tod und Wiedergeburt, Lebendige Ethik und Erziehung.

Bedeutung des Bewusstseins. Augen im Wald.
 

Bedeutung des Bewusstseins

Das Bewusstsein ist die eigentliche Realität. Das, was existiert, ist für den Menschen nur insoweit real, als es ihm bewusst ist. Es existiert viel mehr (höhere, geistige Welten, höhere Wesen mit Einfluss auf die materielle Ebene), als dem heutigen Menschen bewusst ist. Jede Veränderung beginnt im Kopf, im Denken der Menschen. Ein höheres, weiteres Bewusstsein, insbesondere die Erkenntnis der Unsterblichkeit und der Gesetze des Kosmos, sind Voraussetzung für ein besseres Leben auf Erden.
Die gesamte Natur strebt zu immer größerer Höhe. Auf der Erde ist eine natürliche Entwicklung von Stein, Pflanze und Tier bis zum Menschen erkennbar. Damit ist die Evolution aber noch nicht abgeschlossen. Der Mensch ist – nur eine Zwischenstufe hin zu noch höheren Lebensformen, die anderswo im Universum bereits existieren; der Mensch ist nicht das höchste Geschöpf im Kosmos. Agni Yoga lehrt, dass sich die höheren Stufen, „Gottessöhne“ wie Jesus oder Buddha und weit darüber hinaus Lenker von Sonnensystemen und Universen, natürlich aus niedrigeren entwickelt haben.

 

Karma und Reinkarnation

Es gibt eine Hierarchie der Seelen, die entsprechend der evolutionären Entwicklung vom Stein bis zum Gott reicht. Die höhere Kreatur bringt den innewohnenden göttlichen Funken (Geist) in größerem Maß zum Ausdruck als die niedrigere. Jede Stufe (auch die des Menschen) hat höhere Spezies über und niedrigere unter sich. Zwischen den Stufen besteht eine natürliche Verbindung. Wie auf der Erde leben Geschöpfe verschiedener Höhe nebeneinander. Wie das Tier seinen Herren, den Menschen, sucht, so sucht auch der Mensch weiter oben nach Verbindung mit noch höheren Wesen.

 

Die Grundlagen der Lehre. Die Gesetze des Schicksals

Eine universelle Religion muss das gesamte Wissen und alle Praktiken umfassen, die es dem Menschen ermöglichen, bis zum Herrn zu gelangen. Wenn sich zum Beispiel das Christentum weigert, die Lehre der Wiedergeburt zu vermitteln, dann hindert sie uns daran, die Gerechtigkeit Gottes zu verstehen. Anschließend darf man sich dann nicht wundern, wenn alles unsinnig wird. Man erkennt nicht mehr den tieferen Grund dafür, warum die Dinge so sind, wie sie sind. Alles scheint abnormal und ungerecht zu sein. Angesichts des Bösen oder des Leides sagt der Christ: »Gott wollte es so.« Macht Gott also, was ihm gerade so in den Sinn kommt? Er fasst die unsinnigsten, ungerechtesten und grausamsten Beschlüsse und schickt uns anschließend in die Hölle, um uns zu strafen. Wir tragen doch gar keine Schuld! Er hätte uns nur mehr Unterscheidungsvermögen, mehr Urteilskraft, mehr Intelligenz geben sollen. Er hat es nicht gewollt, und wenn wir jetzt Verbrecher sind, wen trifft dann die Schuld daran? Warum müssen wir bestraft werden? Der Herr ist also ein mutwilliger Peiniger und warum sollten die Menschen an einen Peiniger glauben, an einen grausamen und launenhaften Gott?

Das Prinzip der Unbegrenztheit gilt für das gesamte Universum, auch für den Menschen. Die unsterbliche Seele, deren Existenz viele Religionen lehren, ist das wahre Wesen des Menschen, nicht der vergängliche Körper. Der Mensch erlangt Unsterblichkeit, indem er sich, statt wie bisher mit dem Körper, mit seiner Seele identifiziert. Eine zentrale Aussage lautet: Der Mensch hat keine Seele, er ist eine Seele. Der Mensch muss lernen, eine unbegrenzte, nicht auf die Erde beschränkte Existenz zu führen.

 

Gibt es ein Leben nach dem Tod. Bild einer Uhr.

Es gibt das Leben nach dem Tod?

Unsterblichkeit: Das Prinzip der Unbegrenztheit gilt für das gesamte Universum, auch für den Menschen. Die unsterbliche Seele, deren Existenz viele Religionen lehren, ist das wahre Wesen des Menschen, nicht der vergängliche Körper. Der Mensch erlangt Unsterblichkeit, indem er sich, statt wie bisher mit dem Körper, mit seiner Seele identifiziert. Eine zentrale Aussage lautet: Der Mensch hat keine Seele, er ist eine Seele. Der Mensch muss lernen, eine unbegrenzte, nicht auf die Erde beschränkte Existenz zu führen.

Bedeutung des Bewusstseins: Das Bewusstsein ist die eigentliche Realität. Das, was existiert, ist für den Menschen nur insoweit real, als es ihm bewusst ist. Es existiert viel mehr (höhere, geistige Welten, höhere Wesen mit Einfluss auf die materielle Ebene), als dem heutigen Menschen bewusst ist. Jede Veränderung beginnt im Kopf, im Denken der Menschen. Ein höheres, weiteres Bewusstsein, insbesondere die Erkenntnis der Unsterblichkeit und der Gesetze des Kosmos, sind Voraussetzung für ein besseres Leben auf Erden.

Wiedergeburt: Die unsterbliche Seele geht einen unendlichen Weg durch die verschiedensten Welten, Zeiten, Kulturen und Daseinsebenen. Sie kehrt auch auf die Erde zurück (Reinkarnation), bis sie alles gelernt hat, was auf diesem Planeten zu lernen ist. Danach setzt sie ihren Weg in höheren Welten fort.

Agni Yoga versteht sich als Fortsetzung der Lehren der Theosophie. Das Ziel des Agni Yoga ist, eine neue, höhere Stufe der Menschheitsentwicklung vorzubereiten. Agni Yoga (für den westlichen Kulturkreis als Lebendige Ethik bezeichnet) ist eine Schrift tibetischer Mahatmas (Bruderschaft der Meister der Weisheit). Sie wurde in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts angeblich der Russin Helena Roerich übergeben, die sie zusammen mit ihrem Mann, dem Maler Nicholas Roerich, der Öffentlichkeit bekannt machte.

 

Besessenheit

Die Vorstellung von der Besessenheit, die sich durch allerlei Arten unnormalen Verhaltens zeigte, ist sehr alt und tritt in dieser oder jener Form faktisch in allen Kulturen und Religionen auf. Das Vorhandensein einer unsichtbaren Welt, die unsere irdische umgeben soll, ist für viele Menschen schwer zu begreifen, da unser Verstand nur zu oft mit dem Sichtbaren und Greifbaren seine Grenze findet. Leider, Das uralte Wissen über Besessenheit wird heute als Aberglaube angesehen. Über Fälle von Geisterbeeinflussung und Besessenheit haben wir zahllose Berichte von den ältesten Zeiten her bis in unsere Tage.

Jesus, der Christus, wie auch Buddha erkannten diese Gesetzmäßigkeit in der uns überlieferten, bildhaften Aussage: «Was wir Aussäen, werden wir ernten.»

Dabei gibt es schon im christlichen Kontext wird die Besessenheit im Neuen Testament beschrieben. Die Evangelien berichten von zahlreichen Heilungen Besessener durch Jesus im Sinne einer „Austreibung” (Exorzismus). Vielen Menschen jedoch widerstrebt die Vorstellung, dass dämonische Besessenheit ein Mythos ist. Tatsache ist, dass zu allen Zeiten und praktisch in allen Kulturen „Besessenheit“ als Phänomen beschrieben wird. Dabei wird mit unterschiedlichen Methoden und Praktiken versucht, von diesem Phänomen betroffenen Menschen zu helfen.

«Die vollkommene List des Teufels besteht darin, einem einzureden, daß er gar nicht existiert. »
(Charles Baudelaire 1821-1867)

Das Thema Besessenheit ist demzufolge sehr aktuell, da Exorzismen für viele Menschen auf der Welt real und somit existent sind. Es ist jedoch so, dass durch die Aufklärung und den medizinischen Fortschritt das Praktizieren der Exorzismen eher abgeflacht ist, die Sicht der Wissenschaft ist daher ein Natürlich wichtiger Aspekt. Aber trotz allem bleibt der Exorzismus von der katholischen Kirche anerkannt. In der christlichen Lehre sieht man die Besessenheit daher als die Inbesitznahme eines Menschen durch eine fremde geistige (dämonische) Kraft an, die durch den Besessenen ständig oder zeitweilig handelt. Der neue Ritus des Exorzismus fasst die Kriterien für den Fall der Besessenheit sehr klar zusammen. Es gibt Phänomene jenseits der Psychologie, denen man mit medizinischen Mitteln einfach nicht beikommen kann. Es Besessenheit („Besessenheit durch Dämonen“), und hier man kann geradezu von einer Epidemie sprechen.

«Der Arzt sollte nicht überrascht sein, wenn er beobachtet, dass Symptome der Besessenheit epidemische Ausma.e annehmen. Sie sind zahlreicher als sich der menschliche Verstand vorstellt. »
(Lebendigen Ethik, FW I, 278)

Das Phänomen der Besessenheit tritt in unterschiedlichen indigenen Gesellschaften und Religionen auf. In der religionswissenschaftlicher Literatur gibt es einen Ansatz, der zwischen „freiwilliger“ und „unfreiwilliger“ Besessenheit unterscheidet. Es gibt unterschiedliche Ansätze sich der Besessenheit zu nähern, u.a. den psychologischen Zugang oder den soziologischen Zugang. Sehr oft wird Besessenheit als negativ oder krankhaft bewertet. Deshalb wird sie in vielen Religionen auch als ‚Krankheits-Ursache“ gesehen, obwohl sie, nach anderem Verständnis, nur “Symptom“ ist. Bei der Untersuchung der Frage – was Besessenheit eigentlich ist, erscheint es zweckmäßig, zunächst eine Klärung vom Standpunkt des Lebendigen Ethik Herbeizuführen.

«Es darf keinen Rückzug geben, die Besessenen müssen einmütig zurückgedrängt werden. Ware Scherz angebracht, konnte man diese Kampfphase den Kampf gegen Besessenheit nennen. Wahrhaftig, die
Finsteren suchen sich durch Besessenheit zu starken. Aber ihre Methoden können von keiner langen Dauer sein, weil sie sich gerade durch Besessenheit selbst zersetzen. Denn ihr wisst, wie Besessenheit den Organismus allmählich zerstört; die Lähmung bestimmter Nervenzentren ist unausbleiblich. Daher konnten die Ärzte so viel Gutes tun, wenn sie der Besessenheit Beachtung schenkten. »
(Lebendigen Ethik, Herz 219)

 

Besessenheit. Dämon und Frau.

Warum ist es für Höllengeister so leicht, Menschen zu täuschen und unerkannt zu manipulieren?

Dämonen besitzen zwar überaus große Raffinesse, Gewitztheit, Schläue und Durchtriebenheit, ebenso großes Wissen. Menschliche Fähigkeiten und Erfahrungen reichen allein nicht aus, sie alle zu durchschauen. Lüge,
Die Gemeinheit, Täuschung, Die Unzucht Verführung und Erpressung sind ihre wirksamsten Machtmittel bei Menschen und manipulieren täglich Milliarden Menschen.

«Viele Verbrecher werden sich unter Suggestion der Arbeit zuwenden. So wie Trunksucht und andere Laster, können andere verbrecherische Leiden durch einen Willensbefehl geheilt werden. Man darf auch nicht vergessen, dass viele Verbrechen unter dem Einfluss von Besessenheit begangen werden; folglich sollten solche Menschen geheilt und nicht bestraft werden. Bei solchen Behandlungen hat eine systematisch ansteigende Arbeit entschieden ma.gebende Bedeutung; denn die Qualgeister hassen jede Arbeit. Sie suchen das Opfer ins Chaos zu sturzen, doch Arbeit ist schon eine Gegenma.nahme. »
( Lebendigen Ethik FW II, 86)

Die größte „Freude“ der bösen Geister ist es, andere Geschöpfe in ihren Aufstand gegen Gott hinein zu ziehen. „Der Weg zurück“ in die Hölle ist für die gefallenen Engel äußerst schmerzhaft, wenn man den typischen Aussagen knapp vor dem Verlassen des Betroffenen Glauben schenken darf.

«Der Teufel hätte uns schon längst alle vernichtet, wenn Gott ihn nicht daran hindern würde »
(Der heilige Augustinus)

Höllengeister kennen als ehemalige Menschen das menschliche Denken, Fühlen, Wollen und seine Bedürfnisse perfekt. Sie durchschauen sehr rasch und präzise, wo ein Mensch seine kaum überwindbare Stärken, aber auch, wo er seine Schwächen und Lücken hat. An den menschlichen Schwachstellen, Neigungen und Ängsten setzen sie ihre Verführungs- und Manipulationsbemühungen an.

«Die Tätigkeit Satans besteht vor allem darin, die Menschen zum Bösen zu verführen, indem er ihr Vorstellungsvermögen und ihre höheren Fähigkeiten beeinflusst, um sie in die dem Gesetz Gottes entgegen gesetzte Richtung zu lenken. Satan stellte sogar Jesus auf die Probe (vgl. Lk 4,3-13) mit dem extremen Versuch, den Forderungen der Heilsökonomie, so wie sie von Gott geplant war, entgegen zu arbeiten.Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Böse Feind es in gewissen Fällen so weit treibt, seinen Einfluss nicht nur auf materielle Dinge, sondern auch auf den Leib des Menschen auszuüben. Man spricht dann von ,,Besessenheit durch den Teufel“ (vgl. Mk 5,2-9). Es ist oft schwierig, das Außernatürliche, das in solchen Fällen vorkommt, zu unterscheiden, die Kirche versteht sich nicht leicht dazu und gibt nicht leicht der Tendenz nach, viele Tatsachen der direkten Intervention des Teufels zuzuschreiben. Aber vom Prinzip her kann man es nicht verneinen, dass der Satan in seinem Wollen, zu schaden und zum Bösen zu verführen, es zu dieser extremen Bekundung seiner Gewalt bringen kann. » (Papst Johannes Paul II. sagte in der Generalaudienz am 13. August 1986)

 

Was ist Besessenheit?

Der Körper und die Seele, die ewige, geistige Persönlichkeit des Menschen sind verschiedene Wesen. Nach der Geburt benötigt die Seele etwa 7 Jahre, um vom Körper vollständig Besitz zu ergreifen. Im Schlaf verlässt die Seele den Körper und begibt sich in ihre Welt. Nach dem Tod des Körpers sollte die Seele eigentlich die Erde verlassen und in die geistige Welt streben. Es gibt jedoch erdgebundene Seelen, die den materiellen Plan nicht verlassen und seine materiellen Genusse weiter auskosten wollen. Sie ziehen aus dem toten Körper aus und versuchen, sich eines anderen, lebenden Leibes zu bemächtigen und sich diesen für ihre Zwecke dienstbar zu machen. Die anderen Körper haben jedoch ihre eigenen Seelen. Der Besitzergreifer ist also bemuht, die andere Seele zurück- und möglichst ganz aus dem fremden Körper herauszudrängen: Besessenheit ist der schreckliche Kampf zweier geistiger Wesen um einen materiellen Körper.

«Zur Frage der Besessenheit sollte man sich wissenschaftlich verhalten. Bei ihrem Vorhandensein sind zwei Momente festzuhalten. Erstens: Fortdauer des Lebens in verschiedenen Zustanden. Zweitens: der Einfluss des Willens eines Wesens auf ein anderes. So können in feinstofflichen Körpern vorhandene Wesenheiten unterschiedlichen Grades ihre Gedanken den auf der Erde inkarnierten aufdrangen. Die unbewusste Energie kann zur Vereinigung der Welten beitragen. Doch indem sich das Höchste vereint, öffnet sich auch der Pfad zum Niedersten. Au.erdem wisst ihr bereits, wie sehr die niederen Geister versuchen, sich an irdische Ausstrahlungen zu klammern. Deshalb sollte man die Menschen zur Standhaftigkeit des Willens ermahnen, denn Besessenheit ist einer der unzulässigsten Zustande.»
(Lebendigen Ethik, AY 227)

 

Wie kommt Besessenheit zum Ausdruck?

Die Besitzergreifung kann in unterschiedlichem Umfang gelingen. Im letzteren Fall bringt der Leib fast ausschlie. lich die fremde Persönlichkeit des Besitzergreifers zum Ausdruck. Ist diese – wie meistens – ein niederes Wesen, kann es das Opfer für die Begehung von Verbrechen und Gewalttaten
nutzen.

«Überdies sind die Abarten der Besessenheit höchst verschieden. Sie reichen von einer fast unmerklichen Verschrobenheit bis zur Gewalttätigkeit. »
(Lebendigen Ethik, FW I, 278)

Starke Vermutung für Besessenheit: Plötzliche, anhaltende Veränderung in der Verhaltensweise, Aggressivität, Depressionen, Eifersucht, Den Spiritismus, auch Alkohol, die Drogen, etc.
Wichtig: Niedere feinstoffliche Wesen nähren sich von den Emanationen von Gereiztheit. Sichere Anzeichen für Besessenheit: Zorn, Wut, Suizidtendenzen, Die Reizbarkeit, übermäßiger Hass, Chaos, Gesteigerte Aggressivität, Rachegefühle, Die sexuellen Perversionen, (Homosexualität kann auf Besessenheit zurückgehen – So kann ein weiblicher Besitzergreifer einen männlichen Körper dazu treiben, eine weibliche Rolle zu spielen), etc. Diese Regungen stellen buchstäblich ihre Nahrung dar. Je mehr Chaos herrscht, desto wohler fühlt sich das Astralwesen. Als weiterer Grund für Besessenheit wird auch der sog. Zauber angeführt.

«Die finsteren Krafte bedienen sich vor allem dieser gefügigen Werkzeuge, um durch sie in geistig reine Gruppen einzudringen und sie in verräterischer Weise zu vernichten. »
(Lebendigen Ethik, HR I/2, 237, Brief vom 12.12.1934)

 

Tiere fühlen Besessenheit

Zum beispiel Hunde und Pferde halten sich fern oder greifen an, Katzen dagegen lieben Besessene. «Das feurige Verstehen der Besessenheit wird „Urumiya“ genannt. Nicht allein der Mensch besitzt dieses Gefühlwissen auch bestimmte den Menschen umgebende Tiere fühlen diesen furchtbaren Zustand. Pferde und Hunde empfinden die Nahe besessener Personen besonders stark und wehren sich gegen sie. Im alten China gab es eine besonders hoch geschatzte, sehr feinfühlige Hunderasse, die sich für das Aufspuren von Besessenen als nutzlich erwies. In früheren eiten war es auch Sitte, den Gasten die Pferde und Hunde vorzufuhren, um gleichzeitig die Reaktion der Tiere zu beobachten. Viele Boten wurden auf diese Weise getestet. Man sollte beachten, dass auch Katzen Besessenheit spuren, aber gewöhnlich gerade umgekehrt. Besessenheit versetzt sie in einen Freudezustand. Wenn beispielsweise eine Katze einen Besessenen oder seine zwingende Gegenwart wittert, versteckt sie sich nicht, sondern lauft fröhlich miauend umher, wahrend ein Hund auffahrt und sich zu verstecken sucht, oder solch eine Person angreift. » (FW I, 373)

 

Wie kann man Besessenheit heilen?

Liebe ist die einzige Kraft, die erlösen kann, sowohl einen solchen Menschen als auch einen in ihm sich bergenden Ungeist, denn die Liebe trägt immer den Sieg davon!

«Jene reinen Herzens sind nicht der Ansteckung durch Besessenheit ausgesetzt, doch verfaulte Herzen können fürchterliche Wesenheiten anziehen. »
(Lebendigen Ethik, FW III, 551)

Der Wille des Menschen ist frei. Mit der Beeinflussung von Geisteskräften in eurem Leben müsset ihr aber rechnen, wenn euer Denken wahrheitsgemäß gerichtet ist, und doch kann ebenjener Einfluß ungewöhnlich stark sein, wenn der Mensch Wesenszüge an sich hat, die denen des beeinflussenden Wesens gleichen. Und doch am besten ist wie immer Vorbeugung, es ist seine psychische Energie bewahren und das Sperrnetz erhalten, fest zu seinen Grundsätzen stehen, die Verbindung zur höheren Welt pflegen und ein reines Herz bewahren. Nach dem Gesetz der Entsprechung zieht ein jeder die feinstofflichen Wesen an, die seiner Art entsprechen.
«Der standhafte, aufrechte und erkennende Geist kennt keine Besessenheit. » (Lebendigen Ethik, FW III, 467)

Die Menschheit befindet sich heute inmitten des geistigen Chaos, aber unausgesetztes Streben nach Schönheit, Freude, Harmonie und Vollendung stellt die Verbindung zu den Höheren Welten, zur Erkenntnis und zu Offenbarungen des Heiligen Geistes. Die Evolution verlangt, dass sich jede Wesenheit dem welträumlichen Feuer nähert, welches jedoch dem physischen Auge nicht sichtbar ist. Je höher die Geistigkeit, umso feuriger und flammender beziehungsweise lichttragender wird die geistige Natur des Menschen sein! Die Welt ist der Ort eines unablässigen Dranges zur Vollkommenheit!
«Das reine Herz braucht Besessenheit nicht zu furchten. Aufrichtigkeit la.t keine Besessenheit zu. » (HR II/1, 119, Brief vom 18.01.1936)

«Das Streben zur Höheren Welt ist die beste Abwehr gegen Besessenheit. Gedanken an die Höhere Welt sind das besterprobte Gegenmittel. Erhabene Gedanken beeinflussen nicht nur die Nervensubstanz, sondern reinigen auch das Blut. Experimente, welche die Zusammensetzung des Blutes in Bezug auf das Denken des Patienten erforschen, sind höchst lehrreich. » (Lebendigen Ethik, AUM 306)

Es bedarf für ausnahmslos alle Erdenbürger eines höheren geistigen Wissens und eines damit verbundenen vertieften Verständnisses in Bezug auf die bereits stattfindenden und noch kommenden Entwicklungen, über die zu erwartenden Anforderungen und die heute bestehenden Möglichkeiten, diesen zu entsprechen. Der Kosmos selbst ist der all-mächtige Lebensschützer und sorgt dafür, dass kein Atom, kein Lebens- und Geistfunke und kein Individuum verloren geht.
«Besessenheit ist schrecklich ansteckend. Die Erscheinung der Besessenheit muss sehr aufmerksam beachtet und die Atmosphäre gereinigt werden. Der Raum ist voll von Vampiren, und viele ziehen Wesenheiten aus den niederen Sphären an. Daher muss die ganze Atmosphäre gereinigt werden. »
(Lebendigen Ethik, HR I/2, 219, Brief vom 18.10.1934)

«Darüber hinaus hilft die Vorstellung des Guru sehr, sich vor Besessenheit zu schützen. Im Falle von Willensschwache bietet der Lehrer seine überschüssige Kraft auf, um den fremden, feindlichen Einfluss zu verhindern. Natürlich, der Lehrer mit einem hohen Bewusstsein kann feinfühlig feststellen, wann seine Hilfe nötig ist. In der Tat, solche Führung hat nichts mit Zwang zu tun. » (Lebendigen Ethik, FW I, 283)

Auch die beste Vorbeugung und die Behandlung gegen Besessenheit ist die Pflege um Psychischen Energie. Erhöhend die Ausstrahlungen der Psychischen Energie, verteidigt sich der Mensch automatisch von allen besitzergreifenden Wesen, die sich von dem Feuer der höheren Psychischen Energie verbrennen. Wann die Psychiater verstehen werden, was ein wahrhafter Grund der Besessenheit ist, wird dann die Zeiten anbrechen, wo die Psychiaterkliniken unnütz werden infolge des hochwirksamen Kampfes gegen Besessenheit. Nur mittels Annäherung den Werten des Geistes ist es möglich, die Ausstrahlungen der Psychischen Energie zu erhöhen, die das wahrhafte Allheilmittel gegen allerlei Erkrankungen, einschließlich Besessenheit, ist.

Neue Welt – Neuer Mensch

Ziel des Agni Yoga ist die Schaffung einer neuen, besseren Welt, einer höheren Kultur. Menschen, die sich als Seelen, als unvergängliche, geistige Wesen verstehen, können vollkommen selbstlos handeln. Sie arbeiten nicht für den persönlichen Vorteil, sondern für die Durchsetzung von Idealen wie Wahrheit, Gerechtigkeit, Schönheit und Liebe. Das kann die Welt verändern.

Ziel des Agni Yoga ist die Heranbildung eines neuen Menschen, der nächsthöheren Evolutionsstufe. Dieser wird charakterisiert vor allem durch das Bewusstsein der eigenen Unsterblichkeit, durch ein Selbstverständnis als geistiges – Seele -, nicht physisches Wesen. Unvergänglichkeit führt zu Unverletzlichkeit und vollkommener Handlungsfreiheit, zu Überwindung des Leides und schließlich Freude in allen Verhältnissen: Widerstände, Angriffe und Schwierigkeiten sind Gelegenheiten, sie dienen dem geistigen Aufstieg, wenn sie überwunden werden, geht der Geist gestärkt hervor.

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  • SentaThomas
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